Autor: Antonia König (Seite 1 von 2)

Unser Stipendiat Yogi im Interview

Als letztes in unserer Reihe möchten wir euch Yogi vorstellen, den wir ebenfalls ab diesem September mit einem Stipendium unterstützen.
Findet hier heraus, was Yogis liebstes Schulfach war und was er später machen möchte:

 

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For English version see below. 

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1. Was studierst du und wo?

Ich werde Tourismusmanagement an der “Politeknik Negeri Bali” studieren.

2. Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Normalerweise wache ich um 5 Uhr morgens auf. Dann wasche ich mein Gesicht und fege einmal den Boden bei uns zu Hause durch. Danach gehe ich auf den Markt und kaufe Gemüse und koche dann ungefähr bis um 8 Uhr. Abgesehen davon arbeite ich auch, um ein bisschen Geld zu verdienen. Ich mache Atas, die mir 1.000 Rupiah pro Stück bringen. Das mache ich dann von 8 bis 15 Uhr. Um 15 Uhr helfe ich einem Vater, die Schweine zu füttern. Sie gehören nicht uns, aber mein Vater füttert sie und bekommt dafür 300.000 Rupiah im Monat. Bis um 19 Uhr machen wir dort sauber, fegen und füttern sie.

3. Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

Ich habe einen starken Lernwillen, aber ich komme von einer armen Familie, die nicht das Geld hat, um ein Studium zu bezahlen.

4. Wie hilft dir das Stipendium?

Das Stipendium bringt mich meinem Traum näher. Ich kann dadurch die Semestergebühren bezahlen und alles, was ich sonst zu zum Studieren brauche.

5. Was sind deine Hobbies, bzw. was machst du abgesehen vom Studium?

Ich lese gern Bücher und schneide Kurzfilme.

6. Arbeitest du, um deine Familie zu unterstützen?

Ja, ich mache “Ata crafts”. Pro Tag schaffe ich ca. 15 davon.

7. Was ist dein liebstes/ungeliebtestes Schulfach?

Mein Lieblingsfach ist Informatik/Computer. Die Computerstunden in der Schule haben mir immer sehr viel Spaß gemacht, aber ich hab keinen eigenen Computer oder Laptop. Ich glaube fest daran, dass man einfacher einen Job bekommt, wenn man sich mit dem Computer gut auskennt. Ein Fach was mir gar nicht gefallen hat, hab ich nicht.

8. Wie viele Stunden verbringst du in der Uni?

Ungefähr 9 Stunden.

9. Was wäre dein Traumjob?

Ich möchte gern Geschäftsmann werden oder Manager in einem Hotel.

10. Was macht deine Familie?

Mein Vater ist Busfahrer und meine Mutter ist Schneiderin.

11. Welchen Tipp würdest du einem/einer jüngeren Schüler/-in geben?

An alle jungen Leute: Hört nie mit dem Lernen auf! Wissen ist der Schlüssel, um die Welt zu verändern.

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ENGLISH VERSION:

1. What are you studying and where?

I will study in Tourism Business Management at Politeknik Negeri Bali

 

2.  How does a normal day in your life look like?

I usually wake up at 5 o’clock in the morning. I wash my face and  sweep the floor in my  house. After that I go to traditional market to buy some vegetables then I cook  until 8 am. I also work to raise some money. I  make a craft, it’s Ata craft. If I can finish one ata craft ,I will get 1.000 rupiah. I work starting from 8 am until 3 pm. At 3 pm, I go to pigpen to help my father to feed the pigs . The pigs are not ours but my father feeds them and gets 300.000 rupiah/month. We must  clean, sweep and feed them until 7 pm

 

3. Why did you apply for the scholarship?

Because I have a high spirit to learn but I come from poor family and I don’t have money to continue my study at University

 

4. How does the scholarship help you?

The scholarship will help me to reach my dream. If I want to get it ,I should study in university. This scholarship will help me to pay the education fees and living cost during my study at University.

 

5. What are your hobbies/what are you doing beside University?

My hobbies are reading  books and making a short video

 

6. Are you working to raise some money for your family?

Yes, I am. I make Ata craft. Everyday I can finish 15 Ata crafts

 

7. What is your favourite /worst subject?

My favourite subject is computer. I am very happy If I can get computer lesson at my school but I don’t have a computer or laptop. I like studying computer because I believe that if we have computer skill, it will be easy to get a job. I don’t have a worst subject.

 

8. How many hours do you spend at University?

Approximately 9 hours.

 

9. What would be your dream-job?

My dream job is  a business  man and a general manager in a hotel

 

10. What is your family doing?

My father is a public transportation driver and my mother  is a tailor.

 

11. What advice would you give for a younger high school student?

For all younger high school students , keep  learning because learning is the key to change the world.

Kaffeeklatsch mit Tina #whoiswho

Wir haben ein neues Mitglied im Team! Tina füllt unseren Instagram-Akkount  mit kreativen Ideen und Eindrücken aus Bali und hilft und bei unseren Events. Wenn ihr euch also mal wieder über ein kreatives Rezept gefreut habt, dann stammt das von ihr. Ein paar außergewöhnliche Tipps zum Umdenken findet ihr auch in diesem Interview:

1. Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

In einer multikulturellen WG in Berlin mit zwei lieben Mitbewohnern.

2. Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Aufrichtigkeit, Toleranz, Empathie

3. Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

Mach lieber dein eigenes Leben zu dem Film, in dem du sein willst, authentischer als Netflix

4. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Könnte ich mich mit Verstorbenen treffen, würde ich eher einen einst guten Freund treffen wollen. Was erwarte ich von einem Treffen mit einer berühmten Persönlichkeit?

5. Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Ein Zustand, den wir nie erreichen werden.

6. Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich beruflich on-site auf Veranstaltungen unterwegs bin.

7. Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Gin Tonic als Longdrink

8. Wofür bist du dankbar?

Das meine Erfahrungen mich zu dem gemacht haben, was ich bin.

9. Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Ein Ort an den ich immer wieder zurückkehre, weil ich mich wohlfühle. Das kann eine Hängematte am Strand sein, das Haus von meinen Eltern oder in der Nähe eines guten Freundes.

10. Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Wasn’t expecting that – Jamie Lawson

11. Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

sonnig, 30°C, mit Buch & Kreuzworträtseln im Park, abends mit Freunden auf ein Bier

12. Wovor hast du Angst?

Mich selbst aus den Augen zu verlieren.

13. Wieso ist dir Bildung wichtig?

“Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.” – Ludwig Feuerbach

14. Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Mach dich frei von dem, was dich belastet.

15. Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Alles was auf Instagram gepostet wird und nichts mit Vereinsarbeit zutun hat.

Unser Stipendiat Nengah im Interview

 

Wir sind ganz schön stolz auf unsere Stipendiaten. Damit ihr sie auch besser kennenlernen könnt, haben wir kleine Interviews mit ihnen geführt, die wir euch hier präsentieren möchten. Den Anfang macht Nengah, den wir schon seit einem Jahr voll unterstützen.
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For English version see below. 

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Was studierst du und wo?

Ich studiere Tourismusmanagement an der “Politeknik Negeri Bali”.

Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Die moisten Tage sind ziemlich vollgepackt. Mein Campusleben besteht aus Kursen, der Studentenorganisation wo ich mitarbeite (Meetings, Events ausrichten, Evaluationen usw.) und vielen Projekten, die ich abschließen muss. An einem normalen Tag gehört für mich auch dazu, dass ich ein bisschen Zeit zum Ausruhen hab.

Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

Weil ich den großen Traum habe, später erfolgreich zu sein. Ich glaube daran, dass jeder Mensch auf der Welt seinen eigenen großen Traum hat. Aber manche Leute haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, diesen Traum auch zu erreichen. Ich bin so dankbar, dass ich Balipockets gefunden habe, denn das Stipendium bringt mich meinem Traum ein großes Stück näher. Abgesehen davon möchten auch meine Eltern, dass ich das Beste aus mir mache. Ich möchte sie stolz machen und ihnen später ein Leben bieten können, in dem Geld keine so große Sorge mehr sein muss. Darum brauche ich das Stipendium.

Wie hilft dir das Stipendium?

Das Stipendium heißt für mich nicht nur Geld. Es gibt mir die finanzielle Hilfe die ich für mein Studium brauche, aber es hilft mir auch, motiviert zu bleiben und erinnert mich an meinen Traum.

Was sind deine Hobbies, bzw. was machst du abgesehen vom Studium?

Ich mache Sport. Wenn ich freie Zeit habe, nutze ich sie moistens zum Ausruhen, weil meine Tage am Campus moistens ziemlich stressing sind.

Arbeitest du, um deine Familie zu unterstützen?

Wenn ich ein bisschen Freizeit habe, dann bewerbe ich mich für Tagesjobs in manchen Hotels auf Bali um meine Eltern zu unterstützen und Erfahrung zu sammeln.

Was ist dein liebstes/ungeliebtestes Schulfach?

Mein Lieblingsfach ist Mathe. Ich liebe es, mathematische Probleme zu lösen, weil mich das fordert, aber es mir trotzdem Spaß macht. Englisch mag ich nicht so sehr, weil es manchmal schwer zu verstehen ist für mich. Aber ich weiß, dass Englisch ziemlich wichtig ist, also bleibe ich dran.

Wie viele Stunden verbringst du in der Uni?

Das kommt immer darauf an. Wenn der Tag sehr vollgepackt ist, verbringe ich manchmal mehr als 12 Stunden am Campus.

Was wäre dein Traumjob?

Mein Traumjob wäre Manager in einem Hotel oder einer anderen Firma. Ich könnte mir auch vorstellen, ein erfolgreicher Unternehmen zu warden. Heutzutage spielen Unternehmer eine wichtige Rolle in der Wirtschaft und wir stehen vor freier, globaler Marktwirtschaft und der industriellen Revolution 4.0, was eine “goldene Zukunft” für Unternehmer verspricht.

Was macht deine Familie?

Meine Eltern sind Orangenbauern. Davon bekommen wir das Geld, um die täglichen Ausgaben zu decken.

Welchen Tipp würdest du einem/einer jüngeren Schüler/-in geben?

An alle jungen Leute: Ich mächte, dass ihr einen großen Traum habt und an ihn glaubt. Finanzielle Schwierigkeiten sind kein Hindernis mehr, weil wir Balipockets haben, die uns helfen können. Träumt weiter und arbeitet an euren Träumen, ihr werdet irgendwann dort ankommen, wo ihr hinwollt.

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ENGLISH VERSION:

What are you studying and where?

I’m studying in Tourism Business Management at Politeknik Negeri Bali

How does a normal day in your life look like?

Most of my days are quite hectic. Starting from campus life which consists of class studying, students organization (meeting, holding an event, evaluation, etc.), many assignments that I have  to finish. If there’s a normal day in my life that I consider normal is where I have much time to rest and relax  for a while.

Why did you apply for the scholarship?

Because I have the big dream to be a successful person. I believe that every one in this world has their own wonderful dream. But there are people who don’t have financial ability that is required in order to reach their dream. I was so grateful that  I found Balipocket to help me to get closer step in achieving my dream. Beside that, my parents really want me to be a successful person .  I really want to make them proud and  help them to achieve a life that has nothing to do with financial disability. That’s why I really need the scholarship.

How does the  scholarship help you?

This scholarship is more than just money. It is not only giving me financial aid for my study, but also it keeps me motivated all the time. It reminds me about my dreams.

What are your hobbies / what are you doing besides university?

Answer:

My hobby is doing sports. When I have spare time, I use it to have some rest, due to my hectic days at the campus.

Are you working to raise some money for your family?

If I have some free time, I will apply to be daily worker at some hotels in Bali to help my parents and also to  get some experiences.

What is your favorite/worst subject?

My  favorite  subject is Math. I love solving mathematic problems because  it challenges for me and also its fun. I don’t like  English that much, because sometimes I feel it is difficult to understand. But I do realize that English is important, so I keep learning it.

How many hours a day do you spend at university?

It depends actually, if the day is really hectic, maybe I could spend more than 12 hours in a day at the campus.

What would be your dream-job?

My dream job is to be a General Manager in hotel or other institutions. Also, I would like to be a successful entrepreneur. Because nowadays, entrepreneur plays a really big role in economy, and also we’re facing global free markets and industrial revolution 4.0, so I see a bright future in entrepreneur fields.

What is your family doing?

My parents are  orange farmers and we get money from that  to fulfill our daily needs.

What advice would you give for a younger high school student?

To all young people , I encourage you all to have a big dream, and  faith in it! Financial disability is not an obstacle anymore since we have Balipockets here to help us. Keep dreaming and work for it, you will achieve it someday!

Kaffeeklatsch mit Florian #whoiswho

  Aus persönlichen Gründen gibt es von unserem neuen Teammitglied Florian nur ein gekürztes Interview – trotzdem hat er viel zu sagen! Zum Beispiel zu unserer Inlandsarbeit. Die wollen wir nämlich ausbauen. Als Lehrer hat er die besten Voraussetzungen, sich dem Thema “Globales Lernen” anzunehmen.  Wenn ihr wissen möchtet, warum ihm Bildung außerdem wichtig ist, dann lest einfach hier weiter:

 

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

Ich wohne mit meiner Frau im wunderschönen Jena.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Authentizität, Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen.

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Aristoteles, weil es kaum ein Thema gibt, über das er nicht (tiefsinnig) nachgedacht hat.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich lese, Serien schaue oder zocke.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Weil sie gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglicht.

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich kümmere mich um die Inlandsarbeit des Vereins, speziell um die Auflage von Bildungsangeboten, die Kooperation mit Thüringer Schulen sowie die Erarbeitung von Konzepten im Rahmen des „Globalen Lernens.“ Als Verein wollen wir dafür sensibilisieren, dass Themen wie Umweltschutz, Gerechtigkeit oder faire Arbeitsbedingungen alle Menschen überall auf der Welt betreffen.

 

Kaffeeklatsch mit Raphael #whoiswho

Mit unseren Mitgliederzahlen wachsen auch die Aufgaben und in Konsequenz daraus auch unser Team. Heute dürfen wir euch Raphael vorstellen. Er unterstützt uns seit Kurzem tatkräftig bei der Koordination unserer Projekte auf Bali und bei unserer Inlandsarbeit.  Nun hat er sich auch unseren Fragen gestellt. Wo er seinen perfekten Tag gerne verbringen würde, lest ihr weiter unten.

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

In einer WG in Erfurt.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Offenheit, Humor, Ehrlichkeit

 Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

Interstellar

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Nelson Mandela, weil ich einer von unzähligen Millionen bin, der durch sein aufopferungsvolles Leben inspiriert wurde.

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Gerechtigkeit heißt für mich, dass jeder Mensch unabhängig von Einkommen, Herkunft und Hautfarbe die gleichen Chancen erhält.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Beim Sport.

Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Ich bin kein Cocktail-Trinker.

Wofür bist du dankbar?

Dankbar für eine tolle Familie und Freunde und für die Möglichkeit hier in Deutschland aufgewachsen zu sein.

Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Zuhause hat weniger mit einem Ort, als viel mehr mit geliebten Menschen zu tun. Also da wo meine Freunde und Familie sind fühle ich mich zuhause.

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Taki Taki

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

In einer Hängematte am Strand.

Wovor hast du Angst?

Das hasserfüllte Menschen mehr und mehr eine Plattform in Deutschland und in der Welt bekommen.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Mit Bildung kann sich ein Mensch erst weiterentwickeln.

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Youtube Autoplay

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich bin mitverantwortlich für das Management und die Koordinierung unserer Projekte auf Bali.

Kaffeeklatsch mit Paula #whoiswho

Seit Mai diesen Jahres haben wir Zuwachs im Team bekommen – und da dachten wir, es wäre mal wieder Zeit für einen Kaffeeklatsch!
Lernt mit uns zusammen Paula kennen, die sich unserem Instagram-Kanal angenommen hat.  Durch ihren eigenen Kanal plantifultaste hat sie auf dem Gebiet echte Expertise und wendet diese nun auch für unseren guten Zweck an! Holt euch zur Abwechslung mal einen Smoothie und freut euch auf einen kleinen Plausch mit Paula:

 

 

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)
Ich habe vor ein paar Monaten spontan mit meinen zwei besten Freundinnen eine wunderschöne, große, helle Wohnung gefunden, die sich über den Dächern von Weimar befindet.

 

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:
Authentizität, Humor, Herzlichkeit.

 

Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?
Cowspiracy, ein Dokumentarfilm, der uns aufklärt und uns die Augen öffnet um unsere Zukunft vor weiteren ökologischen, gesundheitlichen und ethischen Problemen zu bewahren.

 

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?
Lebendig wäre es Neale Donald Walsch, Und ein Plausch mit Buddha, ja, das wäre was…

 

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?
Wahre Freiheit.

 

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?
Wenn ich in der Küche bin, ein großes Chaos veranstalte aber dabei wundervolle, neue Gerichte kreiere.

 

Was ist dein Lieblings-Cocktail?
Wohl eher ein frischer Smoothie oder Kombucha.

 

Wofür bist du dankbar?
Für alle positiven und negativen Erfahrungen die ich machen durfte und noch machen werde, meine Achtsamkeit, mein Bewusstsein und dass ich alle Möglichkeiten und die Freiheit habe, täglich das zu tun und zu erschaffen was mich begeistert.

 

Was bedeutet für dich „zu Hause“?
Ich fühle mich schnell zu Hause, auch an fernen Orten. Dazu braucht es nur die richtigen Menschen, Momente und natürlich hausgemachtes Essen.

 

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:
Gerade fällt mir kein konkreter Song ein. Zur Zeit höre ich sehr gern Jazz-Hip Hop. Aber mein Musikgeschmack ist breit gefächert.

 

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?
In die frühen Morgenstunden starten mit Yoga oder Surfing (am besten beides), gefolgt von einem großartigen Frühstück mit meinen liebsten Menschen und einem Tag voller neuer spontaner Ereignisse.

 

Wovor hast du Angst?
Ich habe eigentlich keine richtigen Ängste, ich mache meistens genau das, was außerhalb meiner Comfortzone liegt, weil sich dahinter bis jetzt immer das größte Wachstum und die schönsten Momente verborgen haben.

 

Wieso ist dir Bildung wichtig?
Weil Wissen uns sehr viele Türen öffnet und uns hilft unser Potential zu entfalten um unsere Träume in die Realität umzusetzen.

 

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:
Was gibt’s zum Nachtisch?

 

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?
Als Teil des Teams kümmere ich mich um das Instagram Management und die Content Creation.

Große Neuigkeiten: Balipockets hat seinen ersten Stipendiaten!

„Nur Ziele, die wir schriftlich festhalten, sind echte Ziele. Alle anderen sind reine Phantasie.“ –

Brian Tracy

Wer ab und an auf unsere Website schaut, hat sicherlich schon das ein oder andere Mal gesehen, dass sich auch Balipockets große Ziele gesetzt hat. Neben den Instandsetzungen, Schulgeld und Lehrmaterial steht dort seit geraumer Zeit „Vergabe von Stipendien für die akademische Laufbahn“. Vielleicht denkt sich so mancher nun: „Uff, ziemlich ambitioniert…“. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich das auch für eine lange Zeit. Trotzdem hat Balipockets nun seinen ersten Stipendiaten. Ich – Antonia – habe das Projekt nun über ein knappes Jahr betreut und möchte euch im heutigen Blogpost erzählen, wie es dazu kam.

Wie bei so vielen Dingen, die uns am Anfang unerreichbar schienen, geht es eigentlich nur darum, den ersten Schritt zu tun. Die Turnschuhe fürs Laufen anziehen. Das Word-Dokument für die wissenschaftliche Arbeit formatieren. Den Wasserhahn fürs Abspülen aufdrehen. Klingt banal, aber wie wir alle wissen, ist es das oft nicht.

Als Daniel mich fragte, ob ich das Projekt übernehmen möchte, war ich begeistert. Die Idee, einem Schüler oder einer Schülerin ein Stipendium zu ermöglichen, damit er oder sie studieren kann und ihren Weg im Leben selbst gestalten kann, war und ist wundervoll. Kleiner Spoiler: Das Gefühl, dann endlich eine Unterschrift unter dem Stipendienvertrag zu haben, ist noch 100 Mal toller.

Mein erster Schritt war, mich über die Universitäten in Bali zu informieren und die Eckdaten herauszuarbeiten – wie lange dauert das Studium, wo kann man studieren, wann beginnt der Bewerbungsprozess für die Unis und vor allem: Wie viel Geld braucht man dort, um zu studieren? Das war wichtig, weil wir als junger Verein natürlich wissen müssen, ob wir so ein Vorhaben überhaupt tragen können, denn die Finanzierung ist dauerhaft – d.h. über die gesamte Dauer des Studiums (3 bis 4 Jahre). Ohne Ayu – unser Teammitglied vor Ort – wäre ich hier oft aufgeschmissen gewesen. Die balinesischen Websites haben oft keine englische Übersetzung und es ist goldwert jemanden zu haben, der sich auskennt. Das Fazit dieses Prozesses war also, dass wir in der Lage sind, ein Stipendium zu finanzieren. Für mehr reicht das Geld (noch) nicht aus.

Also entschieden wir uns dafür, 2018 ein Pilotprojekt mit der SMA N2 Semarapura zu starten. Die SMA N2 haben wir schon in der Vergangenheit mit neuen Computern ausgestattet . Computer waren für den Bewerbungsprozess unabkömmlich und wir hatten schon gute Beziehungen zu der Schule, sodass eine Kooperation nahe lag.

Als nächstes mussten wir ein Bewerbungsformular erarbeiten, was dann von Daniel digital auf unsere Website übertragen wurde. Abgesehen von persönlichen Daten machten wir uns also Gedanken darum, was uns an einem Stipendiaten wichtig ist. Zum Beispiel:

  • dass die Hilfsbedürftigkeit ersichtlich wird, (Finanzierung des Studiums ohne Stipendium nicht möglich)
  • dass gute schulische Leistungen vorliegen,
  • dass er/sie auch außerschulischen Aktivitäten oder Clubs nachgeht,
  • dass er/sie ambitioniert, motiviert und ehrgeizig ist

Vom 07. – 11. Mai war es dann soweit: Die Schüler und Schülerinnen der SMA N2 hatten eine Woche lang Zeit, das Bewerbungsformular auf unserer Website auszufüllen und ihre letzten Schulzeugnisse hochzuladen.

Insgesamt 13 Bewerbungen erreichten uns, die wir dann gemeinsam auswerteten und nach den Punkten gewichteten, die uns wichtig waren. In diesen Entscheidungsprozess wurde auch Ayu viel mit eingebunden. Sie führte vor Ort dann Gespräche mit zwei der Bewerber und traf am Ende auch die finale Entscheidung.

Und hier dürfen wir euch Nengah, unseren allerersten Stipendiaten, vorstellen!
Auf diesem Foto traf er sich gerade zusammen mit seinem Vater mit Ayu und sie unterschrieben gemeinsam den Stipendienvertrag.


(v.l.: Ayu, Nengah, Nengah’s Papa)

Nengah’s Traum ist es, Bauingenieurswesen in der University of Udayana zu studieren. Seine Eltern betreiben Landwirtschaft und sind sehr arm. Zusätzlich waren sie auch vom Ausbruch es Gungung Agung betroffen und könnten ihrem Sohn ein Studium niemals ermöglichen. Das wäre angesichts Nengah’s herausragender Leistungen und seinem Engagement ein großer Verlust, weshalb wir mehr als glücklich sind, ihn in den nächsten Jahren finanziell zu unterstützen!

Wenn unser Pilotprojekt gut anläuft und die finanziellen Mittel vorhanden sind können wir uns gut vorstellen, in den nächsten Jahren weitere Stipendien zu vergeben.

Wenn ihr weitere Fragen zum Stipendium habt, schreibt mir gern unter: antonia.koenig@balipockets.org

Kaffeeklatsch mit Hendra #whoiswho

Hallo ihr Lieben! Pünktlich zum Jahresabschluss 2017 kommt heute unser letztes aktuelles Teammitglied an die Reihe – Hendra.

Genau wie Ayu kennt Daniel Hendra schon seit seinem Freiwilligendienst auf Bali. Seither ist er vor allem als Fahrer bei unseren Einsätzen tätig und packt bei allen Projekten fleißig mit an. Das ist extrem wichtig für unser Projekt, denn ohne Auto wären wir v.a. bei Lieferungen, bei denen große schwere Gegenstände transportiert werden müssen, ziemlich hilflos. Für Hendra fühlt sich “Zu Hause” wie ein Marktplatz an. Warum? – Lest hier weiter:

 


Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? 

Ich wohne immer noch mit meinen Eltern zusammen.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Fröhlichkeit, Gutmütigkeit und Dankbarkeit.

Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

“The Secret”

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Mr. Joko Widodo, den indonesischen Präsidenten, weil er sehr taff ist, aber auch sehr demütig ist und sich um die Menschen sorgt.

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Gerechtigkeit ist, wenn jeder die gleiche Chance auf alles hat.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich mit meiner Familie zusammen bin.

Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Ein Kleiner.

Wofür bist du dankbar?

Meine Gesundheit.

Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Wenn ich mich wie auf einem “traditionellen” Marktplatz befinde. Es ist eng und laut wegen meinen Nichten und Neffen. Aber ich mag das, weil ich mich dann nicht langweile.

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Tanah airku

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

Ein perfekter Tag ist, wenn alle lächeln und dankbar für ihr Leben sind.

Wovor hast du Angst?

Wenn es  mir verboten wird zu lächeln.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Mit Bildung lernen wir etwas fürs Leben.

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Sex vor der Ehe

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Eine direkte Verantwortung kann ich nicht benennen, aber ich helfe und gebe mein Bestes.

Kaffeeklatsch mit Ayu #whoiswho

Heute stellen wir euch Ayu vor, ohne die wir vor Ort nicht mal halb so viel machen könnten wie wir wollten.

Daniel hat Ayu schon während seiner Zeit als Lehrer auf Bali kennengelernt. Sie arbeitet dort als (Sprach-)Vermittlerin zwischen den Leuten, die Englisch unterrichten möchten und den Kindern in der Schule.  Ayu ist unsere  Koordinatorin vor Ort  und macht dort alles mögliche und meist mehr, als sie eigentlich müsste. Sie übersetzt für uns (etwas unglaublich wichtiges!) und  hat vor allem auch eine Hand über die Projekte, wenn wir nicht auf Bali sind. Aktuelle Fotos kommen auch von ihr. Ihr seht also, Ayu ist unser heißer Draht nach Bali.  Vielleicht möchtet ihr ja herausfinden,  bei welcher balinesischen Tätigkeit Ayu so total die Zeit vergisst:

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? 

Ich wohne in Benjar Pesalakan, Pejeng Kangin, Tampaksiring, Gianyar-Bali, Indonesien. Außerdem lebe ich zusammen mit meiner wunderbaren Familie – ich habe 2 Kinder.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Güte, Freundlichkeit und Ehrlichkeit.

Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

Ich habe einen indonesischen Film, den jeder sehen muss. Er heißt “Laskar Pelangi” (“The Rainbow Troops”). Dort geht es um Schulkinder, die versuchen ihre Träume zu verwirklich, obwohl sie sehr arm sind.
“Die Schöne und das Biest” mag ich aber auch.

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Ich hab eigentlich kein Idol in meinem Leben. Mein Idol ist einfach meine Familie. Aber vielleicht könnte ich Charlie Puth treffen, ich mag seinen Song und den könnten in Deutschland auch ein paar Leute kennen.

Anm. der Redaktion: https://www.youtube.com/watch?v=RgKAFK5djSk

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Gerechtigkeit für alle Menschen, aber unter guten Bedingungen. Man sollte einen guten Weg finden, damit alle Menschen ein gutes Leben haben können, ohne jemanden zu diskriminieren.

 Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Zeremonien – ich habe in meinem Leben schon sehr viel Zeit wegen der Zeremonien verloren, aber sie sind Teil der balinesischen Kultur. Also ist das in Ordnung.

Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Ich trinke keinen Alkohol.

Wofür bist du dankbar?

Ich bin dankbar, weil ich eine wunderbare Familie und enge Freunde habe.

Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Wenn ich mich zu Hause fühle.

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

How long – Charlie Puth

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

Ich könnte zur Massage gehen und zu Hause relaxen. Ich würde Lernen, ein Buch lesen, Musik hören und nichts im Haushalt machen.

Wovor hast du Angst?

Vor gefährlichen Tieren. Und wenn jemand sehr schnell Auto/Motorrad fährt. Wenn jemand von meiner Familie fahren würde, hätte ich aber keine Angst, weil ich ihnen vertraue.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Weil man dann anderen Menschen mit seinem Wissen helfen kann.

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Ich hab kein “guilty pleasure”. Wenn ich etwas mag, dann sag ich das auch,.

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich gebe immer mein Bestes für jegliche Aufgaben, die ich in Balipockets übernehme, um so viel wie möglich zu helfen.

 

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