Projekteinsatz 2019 erfolgreich abgeschlossen

Wir haben es schon (fast) geschafft für 2019: der nun schon vierte Projekteinsatz in Bali ist abgeschlossen. Das Projektjahr 2019 lassen wir mit dem Benefizkonzert Anfang November musikalisch ausklingen, bevor wir auf der Jahreshauptversammlung mit unseren MitstreiterInnen Bilanz ziehen wollen. Eine kurze Zusammenfassung zum Projekteinsatz auf Bali möchten wir Euch aber schon jetzt geben.

Ayu und Daniel. ©️ Balipockets e.V.

Unser Gründer Daniel Gottstein war vom 02.–17.10. für uns wieder im Einsatz. Vor Ort arbeitete er zusammen mit unserer Mitarbeiterin Ayu unsere diesjährige To-Do-Liste ab. Darunter war ein Treffen mit unseren drei StipendiatInnen, die von ihren Studienerfahrungen berichtet haben. Balipockets unterstützt sie in ihrer Ausbildung durch eine monatliche finanzielle Beihilfe. Auch übernehmen wir die Studiengebühren. Daneben haben Daniel und Ayu sieben weitere Schulen auf Bali besucht und bewertet. So konnten in diesem Jahr insgesamt fast 50 Schulen evaluiert werden.

In der “Niti Mandala Club”

Ein weiterer wichtiger Termin für Ayu und Daniel war der Besuch der Inklusionsschule „Niti Mandala Club“. Die Unterstützung dieser Schule war das zweite große Projekt in diesem Jahr, welches im Herbst abgeschlossen werden konnte. So wurde die Schule in Höhe von 2.500 € verschieden unterstützt: sie wurde mit Schulmaterial und 50 speziellen Stühlen ausgestattet. Ebenfalls wurde die Miete für Schulgebäude von uns übernommen. Es handelt sich um eine private Schule, die vor allem von Kindern mit geistigen Einschränkungen besucht wird. Der Unterricht ist vollständig spendenfinanziert und wird ehrenamtlich durchgeführt. Deshalb ist diese Schule besonders auf Hilfe angewiesen. Viele Schüler brauchen dort gezielte Unterstützung und haben sehr harte Schicksalsschläge erlitten.

In der Nachbesprechung des Projekteinsatzes haben wir im Team deshalb beschlossen, die Möglichkeit zu schaffen, einzelnen SchülerInnen zu helfen. Wer Interesse hat zu helfen kann sich via info@balipockets.org beim Verein melden.  Mehr Informationen zu unserer Vereinsarbeit, zu den Projekten und vor allem zur „Niti Mandala Club“ wird es auf dem Benefizkonzert in Worbis am 2. November von uns geben.

Aktuelle Infos gibt es laufend auf unseren Facebook und Instagram-Accounts.

 

Wir sehen uns in Worbis!

Unser Stipendiat Yogi im Interview

Als letztes in unserer Reihe möchten wir euch Yogi vorstellen, den wir ebenfalls ab diesem September mit einem Stipendium unterstützen.
Findet hier heraus, was Yogis liebstes Schulfach war und was er später machen möchte:

 

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For English version see below. 

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1. Was studierst du und wo?

Ich werde Tourismusmanagement an der “Politeknik Negeri Bali” studieren.

2. Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Normalerweise wache ich um 5 Uhr morgens auf. Dann wasche ich mein Gesicht und fege einmal den Boden bei uns zu Hause durch. Danach gehe ich auf den Markt und kaufe Gemüse und koche dann ungefähr bis um 8 Uhr. Abgesehen davon arbeite ich auch, um ein bisschen Geld zu verdienen. Ich mache Atas, die mir 1.000 Rupiah pro Stück bringen. Das mache ich dann von 8 bis 15 Uhr. Um 15 Uhr helfe ich einem Vater, die Schweine zu füttern. Sie gehören nicht uns, aber mein Vater füttert sie und bekommt dafür 300.000 Rupiah im Monat. Bis um 19 Uhr machen wir dort sauber, fegen und füttern sie.

3. Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

Ich habe einen starken Lernwillen, aber ich komme von einer armen Familie, die nicht das Geld hat, um ein Studium zu bezahlen.

4. Wie hilft dir das Stipendium?

Das Stipendium bringt mich meinem Traum näher. Ich kann dadurch die Semestergebühren bezahlen und alles, was ich sonst zu zum Studieren brauche.

5. Was sind deine Hobbies, bzw. was machst du abgesehen vom Studium?

Ich lese gern Bücher und schneide Kurzfilme.

6. Arbeitest du, um deine Familie zu unterstützen?

Ja, ich mache “Ata crafts”. Pro Tag schaffe ich ca. 15 davon.

7. Was ist dein liebstes/ungeliebtestes Schulfach?

Mein Lieblingsfach ist Informatik/Computer. Die Computerstunden in der Schule haben mir immer sehr viel Spaß gemacht, aber ich hab keinen eigenen Computer oder Laptop. Ich glaube fest daran, dass man einfacher einen Job bekommt, wenn man sich mit dem Computer gut auskennt. Ein Fach was mir gar nicht gefallen hat, hab ich nicht.

8. Wie viele Stunden verbringst du in der Uni?

Ungefähr 9 Stunden.

9. Was wäre dein Traumjob?

Ich möchte gern Geschäftsmann werden oder Manager in einem Hotel.

10. Was macht deine Familie?

Mein Vater ist Busfahrer und meine Mutter ist Schneiderin.

11. Welchen Tipp würdest du einem/einer jüngeren Schüler/-in geben?

An alle jungen Leute: Hört nie mit dem Lernen auf! Wissen ist der Schlüssel, um die Welt zu verändern.

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ENGLISH VERSION:

1. What are you studying and where?

I will study in Tourism Business Management at Politeknik Negeri Bali

 

2.  How does a normal day in your life look like?

I usually wake up at 5 o’clock in the morning. I wash my face and  sweep the floor in my  house. After that I go to traditional market to buy some vegetables then I cook  until 8 am. I also work to raise some money. I  make a craft, it’s Ata craft. If I can finish one ata craft ,I will get 1.000 rupiah. I work starting from 8 am until 3 pm. At 3 pm, I go to pigpen to help my father to feed the pigs . The pigs are not ours but my father feeds them and gets 300.000 rupiah/month. We must  clean, sweep and feed them until 7 pm

 

3. Why did you apply for the scholarship?

Because I have a high spirit to learn but I come from poor family and I don’t have money to continue my study at University

 

4. How does the scholarship help you?

The scholarship will help me to reach my dream. If I want to get it ,I should study in university. This scholarship will help me to pay the education fees and living cost during my study at University.

 

5. What are your hobbies/what are you doing beside University?

My hobbies are reading  books and making a short video

 

6. Are you working to raise some money for your family?

Yes, I am. I make Ata craft. Everyday I can finish 15 Ata crafts

 

7. What is your favourite /worst subject?

My favourite subject is computer. I am very happy If I can get computer lesson at my school but I don’t have a computer or laptop. I like studying computer because I believe that if we have computer skill, it will be easy to get a job. I don’t have a worst subject.

 

8. How many hours do you spend at University?

Approximately 9 hours.

 

9. What would be your dream-job?

My dream job is  a business  man and a general manager in a hotel

 

10. What is your family doing?

My father is a public transportation driver and my mother  is a tailor.

 

11. What advice would you give for a younger high school student?

For all younger high school students , keep  learning because learning is the key to change the world.

Kaffeeklatsch mit Tina #whoiswho

Wir haben ein neues Mitglied im Team! Tina füllt unseren Instagram-Akkount  mit kreativen Ideen und Eindrücken aus Bali und hilft und bei unseren Events. Wenn ihr euch also mal wieder über ein kreatives Rezept gefreut habt, dann stammt das von ihr. Ein paar außergewöhnliche Tipps zum Umdenken findet ihr auch in diesem Interview:

1. Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

In einer multikulturellen WG in Berlin mit zwei lieben Mitbewohnern.

2. Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Aufrichtigkeit, Toleranz, Empathie

3. Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

Mach lieber dein eigenes Leben zu dem Film, in dem du sein willst, authentischer als Netflix

4. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Könnte ich mich mit Verstorbenen treffen, würde ich eher einen einst guten Freund treffen wollen. Was erwarte ich von einem Treffen mit einer berühmten Persönlichkeit?

5. Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Ein Zustand, den wir nie erreichen werden.

6. Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich beruflich on-site auf Veranstaltungen unterwegs bin.

7. Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Gin Tonic als Longdrink

8. Wofür bist du dankbar?

Das meine Erfahrungen mich zu dem gemacht haben, was ich bin.

9. Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Ein Ort an den ich immer wieder zurückkehre, weil ich mich wohlfühle. Das kann eine Hängematte am Strand sein, das Haus von meinen Eltern oder in der Nähe eines guten Freundes.

10. Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Wasn’t expecting that – Jamie Lawson

11. Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

sonnig, 30°C, mit Buch & Kreuzworträtseln im Park, abends mit Freunden auf ein Bier

12. Wovor hast du Angst?

Mich selbst aus den Augen zu verlieren.

13. Wieso ist dir Bildung wichtig?

“Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.” – Ludwig Feuerbach

14. Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Mach dich frei von dem, was dich belastet.

15. Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Alles was auf Instagram gepostet wird und nichts mit Vereinsarbeit zutun hat.

Unsere Stipendiatin Sri Wahyuni im Interview

 

In der letzten Woche haben wir Euch unseren allerersten Stipendiaten Nengah vorgestellt.

Nun geht es mit Sri Wahyuni weiter, die in diesem Jahr ein Stipendium von uns erhalten hat. Was sie demnächst in Bali studieren wird, erfahrt Ihr im Interview!

 

 

 

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For English version see below. 

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Was studierst du und wo?

Ich werde Gastronomie-Management studieren. Dort lerne ich, wie man Gäste richtig bedient, die Essen bestellen möchten und wie ich Essen richtig anreiche. Das alles lerne ich an der Universität “Campus Monarch Bali Candidasa”.

Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Ich wache um 6 Uhr auf und wasche mein Gesicht, danach räume ich mein Schlafzimmer und unsere Wohnung auf. Ich fege den Hof und helfe meiner Mutter beim Kochen. Dann nehme ich ein Bad, weil man gewaschen sein muss, bevor man betet oder Gaben herumreicht. Meine Gabe ist “Banen Saiban”. Saiban wird jeden Tag nach dem Kochen oder vor dem Essen angereicht. Es besteht aus einem Bisschen Reis und anderen Zutaten und wird auf einem kleinen Stück Banane angerichtet. Das nehme ich dann mit zum Haustempel oder anderen Zimmern im Haus. Danach frühstücke ich und helfe meiner Mutter beim Flechten von Bambuskörben. An einem Tag schaffe ich so in etwa 10 – 15 davon. Sie kosten 1.500 Rupiah pro Stück. Das dauert ungefähr bis um 15 Uhr. Zum Beten mache ich mich wieder frisch und danach gibt es Abendbrot. Abends lese ich Bücher oder bin an meinem Handy, weil wir keinen Fernseher besitzen. Um 21 Uhr gehe ich dann ins Bett.

Momentan habe ich noch Ferien, weil die Vorlesungen noch nicht angefangen haben. Die starten erst Mitte Juli.

Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

Ich träume davon, auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten, aber dafür muss ich studieren. Heutzutage misst man die Fähigkeiten am Schulabschluss, aber ich wurde leider in eine arme Familie geboren. Sie kann mir ein Studium an der Universität nicht finanzieren. Deswegen habe ich mich für das Stipendium bei Balipockets beworben. Es ist der erste Schritt, der mich meinem Traum näher bringt.

Wie hilft dir das Stipendium?

Das Stipendium hilft mir, an der Universität studieren zu können, an der ich gern sein möchte.

Was sind deine Hobbies, bzw. was machst du abgesehen vom Studium?

Ich lese unglaublich gerne. Vor allem Romane. Ich höre auch gerne Musik, vor allem englische Songs, weil ich so am besten Englisch lerne.

Arbeitest du, um deine Familie zu unterstützen?

Ja. Ich mache Bambuskörber und habe einen Onlineshop mit einem Bestellsystem. Wenn jemand dort bestellt, bekommt er oder sie den Korb eine Woche später. Damit komme ich ganz gut zurecht und brauche meine Eltern nicht nach Geld zu fragen. Wenn ich mehr verdiene, gebe ich das Geld meiner Mutter.

Was ist dein liebstes/ungeliebtestes Schulfach?

Meine Lieblingsfächer in der Senior High School waren Indonesisch, Englisch und praktisch angelegtere Fächer wie Rezeption, Hauswirtschaft und Wäsche. Mathematik mochte ich nicht so gern.

Wie viele Stunden verbringst du in der Uni?

An der Uni mache ich ein Einjahresprogramm. Von Montag und Freitag habe ich dann Vorlesungen. Der erste Teil geht immer von 8 bis 13 Uhr und der zweite von 14 bis 19 Uhr.

Was wäre dein Traumjob?

Mein genereller Traum ist es, erfolgreich zu sein und auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten. Wenn ich dann wieder nach Bali komme, kann ich dort meine Karriere fortführen und Unternehmerin werden. Am liebsten CEO einer großen, berühmten Firma.

Was macht deine Familie?

Mein Vater ist Bauarbeiter. Er kann nur arbeiten, wenn es gerade ein Projekt gibt. Meine Mutter arbeitet auf dem traditionellen Markt bei uns. Sie geht früh am Morgen um 1 Uhr arbeiten und kommt um 9 Uhr zurück. In der restlichen Zeit macht sie Bambuskörbe.

Welchen Tipp würdest du einem/einer jüngeren Schüler/-in geben?

Gib niemals auf! Versuche es immer wieder! Nutze deine Zeit so gut wie möglich und verschwende sie nicht mit unwichtigen Dingen. Und verpasse nicht die Möglichkeiten, die dir gegeben werden – du weißt nie, wann die Nächste kommt. Habe keine Angst Fehler zu machen, sondern lerne aus deinen Fehlern und mache sie nicht noch einmal.

 

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ENGLISH VERSION:

 

What are you studying and where?

I will study in food and beverage service, so I can learn how to serve guests who want to order food and I can serve food properly and correctly. I learn all of it on the Campus Monarch Bali Candidasa.

How does a normal day in your life look like?

I wake up at 6 am and I wash my face, tidy up my bedroom and my house. I sweep in my house yard, then I help my mother to cook in the kitchen. After that  I take a  bath because you must take a bath before starting to pray or do offering. I offer “Banten Saiban”. Saiban is an offering that is offered everyday after cooking or before eating. It consists of a pinch of rice with other food on a small piece of banana. I take it to my house temple and the places around my house. Then I have  breakfast and start to help   my mother to make  baskets from bamboo. In one day i can make around 10-15pcs. The price is Rp.1.500/pcs. I make that baskets until 3 pm. Again I take a bath  because I need to pray, then I  have dinner. At night i read some books or take my phone because i don’t have television. At 9 pm I go to sleep and wake up  at 6 am again.

I am still on my holiday now because i have graduated from Senior High School. I didn’t  start my  lecture yet because the lecture will begin in the third week of July, exactly on July 15, 2019.

Why did you apply for the scholarship?

Because I had the dream to be a successful person in the fields of hospitality and cruise line, so to make it happens I want to continue my study. At this time someone’s quality is seen by the level of their education, but sadly I was born in a poor family so they cannot give me a finance to continue my study at University. Therefore I applied for a scholarship of Balipockets to help me to continue my education because it is one step in making my dream come true.

How does the scholarship help you?

Balipockets really helped me with the scholarship they gave to me . I could continue my study at the university of my choice.

What are your hobbies/ what are you doing beside University?

My hobby is reading. I really like reading novels. I like  listening a music especially for English songs, because this is the way i learn English.

Are you working to raise some money for your family?

Yes, I am. I make baskets from bamboo and  i have an online shop with a pre order system, where someone orders first, and then the item arrives  1 week later. With this activity I can fulfill my needs, so I don’t need to ask my parents for much money  for buying something. And  if i have more i give it to my mother.

What is your favorite /worst subject?

When i was in  Senior High School , my favorite subjects were Indonesian language, English, practical subjects like front office, housekeeping, laundry and my worst subject was mathematics.

How many hours do you spend at University?

In university I will take a 1-year program. Lectures are only Monday to Friday. The morning shift is from  8 am – 1 pm  and the afternoon shift is from 2 pm – 7 pm.

What would be your dream-job?

My dream is to be a successful  person who can work abroad on a cruise ship. When returning to Bali I can continue my career to become an entrepreneur,  and then become a CEO of a large and famous company.

What is your family doing?

My father is a construction worker, he only works if there is a project. My mother is a laborer in the traditional market. She went to the Market at 1 am in the morning and then back home at 9 a.m. After coming home from the market she makes  baskets from bamboo.

What advice would you give for a younger high school student?

Never give up, keep trying, use your time as well as possible and don’t waste your valuable time on things that are not important. And don’t miss the first opportunity that is given to you, because we never know what happens on the second opportunity. And never be afraid to fail, because from these failures we can learn to not make the same mistakes.

 

 

Unser Stipendiat Nengah im Interview

 

Wir sind ganz schön stolz auf unsere Stipendiaten. Damit ihr sie auch besser kennenlernen könnt, haben wir kleine Interviews mit ihnen geführt, die wir euch hier präsentieren möchten. Den Anfang macht Nengah, den wir schon seit einem Jahr voll unterstützen.
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For English version see below. 

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Was studierst du und wo?

Ich studiere Tourismusmanagement an der “Politeknik Negeri Bali”.

Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Die moisten Tage sind ziemlich vollgepackt. Mein Campusleben besteht aus Kursen, der Studentenorganisation wo ich mitarbeite (Meetings, Events ausrichten, Evaluationen usw.) und vielen Projekten, die ich abschließen muss. An einem normalen Tag gehört für mich auch dazu, dass ich ein bisschen Zeit zum Ausruhen hab.

Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

Weil ich den großen Traum habe, später erfolgreich zu sein. Ich glaube daran, dass jeder Mensch auf der Welt seinen eigenen großen Traum hat. Aber manche Leute haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, diesen Traum auch zu erreichen. Ich bin so dankbar, dass ich Balipockets gefunden habe, denn das Stipendium bringt mich meinem Traum ein großes Stück näher. Abgesehen davon möchten auch meine Eltern, dass ich das Beste aus mir mache. Ich möchte sie stolz machen und ihnen später ein Leben bieten können, in dem Geld keine so große Sorge mehr sein muss. Darum brauche ich das Stipendium.

Wie hilft dir das Stipendium?

Das Stipendium heißt für mich nicht nur Geld. Es gibt mir die finanzielle Hilfe die ich für mein Studium brauche, aber es hilft mir auch, motiviert zu bleiben und erinnert mich an meinen Traum.

Was sind deine Hobbies, bzw. was machst du abgesehen vom Studium?

Ich mache Sport. Wenn ich freie Zeit habe, nutze ich sie moistens zum Ausruhen, weil meine Tage am Campus moistens ziemlich stressing sind.

Arbeitest du, um deine Familie zu unterstützen?

Wenn ich ein bisschen Freizeit habe, dann bewerbe ich mich für Tagesjobs in manchen Hotels auf Bali um meine Eltern zu unterstützen und Erfahrung zu sammeln.

Was ist dein liebstes/ungeliebtestes Schulfach?

Mein Lieblingsfach ist Mathe. Ich liebe es, mathematische Probleme zu lösen, weil mich das fordert, aber es mir trotzdem Spaß macht. Englisch mag ich nicht so sehr, weil es manchmal schwer zu verstehen ist für mich. Aber ich weiß, dass Englisch ziemlich wichtig ist, also bleibe ich dran.

Wie viele Stunden verbringst du in der Uni?

Das kommt immer darauf an. Wenn der Tag sehr vollgepackt ist, verbringe ich manchmal mehr als 12 Stunden am Campus.

Was wäre dein Traumjob?

Mein Traumjob wäre Manager in einem Hotel oder einer anderen Firma. Ich könnte mir auch vorstellen, ein erfolgreicher Unternehmen zu warden. Heutzutage spielen Unternehmer eine wichtige Rolle in der Wirtschaft und wir stehen vor freier, globaler Marktwirtschaft und der industriellen Revolution 4.0, was eine “goldene Zukunft” für Unternehmer verspricht.

Was macht deine Familie?

Meine Eltern sind Orangenbauern. Davon bekommen wir das Geld, um die täglichen Ausgaben zu decken.

Welchen Tipp würdest du einem/einer jüngeren Schüler/-in geben?

An alle jungen Leute: Ich mächte, dass ihr einen großen Traum habt und an ihn glaubt. Finanzielle Schwierigkeiten sind kein Hindernis mehr, weil wir Balipockets haben, die uns helfen können. Träumt weiter und arbeitet an euren Träumen, ihr werdet irgendwann dort ankommen, wo ihr hinwollt.

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ENGLISH VERSION:

What are you studying and where?

I’m studying in Tourism Business Management at Politeknik Negeri Bali

How does a normal day in your life look like?

Most of my days are quite hectic. Starting from campus life which consists of class studying, students organization (meeting, holding an event, evaluation, etc.), many assignments that I have  to finish. If there’s a normal day in my life that I consider normal is where I have much time to rest and relax  for a while.

Why did you apply for the scholarship?

Because I have the big dream to be a successful person. I believe that every one in this world has their own wonderful dream. But there are people who don’t have financial ability that is required in order to reach their dream. I was so grateful that  I found Balipocket to help me to get closer step in achieving my dream. Beside that, my parents really want me to be a successful person .  I really want to make them proud and  help them to achieve a life that has nothing to do with financial disability. That’s why I really need the scholarship.

How does the  scholarship help you?

This scholarship is more than just money. It is not only giving me financial aid for my study, but also it keeps me motivated all the time. It reminds me about my dreams.

What are your hobbies / what are you doing besides university?

Answer:

My hobby is doing sports. When I have spare time, I use it to have some rest, due to my hectic days at the campus.

Are you working to raise some money for your family?

If I have some free time, I will apply to be daily worker at some hotels in Bali to help my parents and also to  get some experiences.

What is your favorite/worst subject?

My  favorite  subject is Math. I love solving mathematic problems because  it challenges for me and also its fun. I don’t like  English that much, because sometimes I feel it is difficult to understand. But I do realize that English is important, so I keep learning it.

How many hours a day do you spend at university?

It depends actually, if the day is really hectic, maybe I could spend more than 12 hours in a day at the campus.

What would be your dream-job?

My dream job is to be a General Manager in hotel or other institutions. Also, I would like to be a successful entrepreneur. Because nowadays, entrepreneur plays a really big role in economy, and also we’re facing global free markets and industrial revolution 4.0, so I see a bright future in entrepreneur fields.

What is your family doing?

My parents are  orange farmers and we get money from that  to fulfill our daily needs.

What advice would you give for a younger high school student?

To all young people , I encourage you all to have a big dream, and  faith in it! Financial disability is not an obstacle anymore since we have Balipockets here to help us. Keep dreaming and work for it, you will achieve it someday!

Startschuss für neues Projekt

Wir freuen uns, dass unser erstes Schulprojekt im Jahr 2019 nun gestartet ist!  Gerade wird für 75 Grundschulkinder eine sichere Lernatmosphäre geschaffen. 

Foto: Ayu (Balipockets e.V.)

Wir unterstützen die SDN 3 Sepang, eine Grunschule im Norden Balis. Diese wird nun umfassend saniert: Schultische und ‐bänke werden angeschafft, sanitäre Anlagen installiert und weitere notwendige bauliche Maßnahmen werden durchgeführt. So werden gerade die genannten Möbel eigens für die Schule geschreinert. Auch sind die Handwerker gerade dabei, die Toilettenanlagen zu erneuern.

Foto: Ayu (Balipockets e.V.)

Die Schule wird von uns mit insgesamt ca. 2.600 € unterstützt. Ausgesucht wurde das Projekt nun nach einem neu entwickelten Prüfverfahren. Wir haben eine Datenbank und einen Auswahlmechanismus entwickelt, welcher ein gerechtes, transparentes und praktikables Verfahren darstellt, um die Schulen auszuwählen, die mit Hilfe der Spendengelder unterstützt werden sollen. Hier könnt Ihr mehr über die Balipockets-Schulstatusdatenbank (SSDB) erfahren. Kurz gesagt hat Ayu, unsere Projektmitarbeiterin vor Ort, die Schule als eine von vielen besucht und die Situation dort dokumentiert. Raphael aus unserem Team hat die Ergebnisse in unserer Datenbank erfasst. Anfang Juli haben wir dann die Schule mit dem “höchsten Score” gesichtet. Das war dann diese Grundschule. Anschließend wurde die Schulleitung darum gebeten, kurz zu schildern, wie die Schule mit den neuen Materialien und der Infrastruktur umgehen würde. Als dies dann auch erledigt war, haben wir das Projekt bewilligt und die Maßnahmen in die Wege geleitet.

Grafik: A. Hesse (Balipockets e.V.)

Ayu wird die Arbeiten an der Schule weiter verfolgen und dokumentieren. Im Rahmen unseres diesjährigen Projekteinsatzes, der im Oktober stattfinden wird, soll die Schule erneut evaluiert werden.

Weitere Bilder gibt es auch auf Instagram.

 

Bis bald,

euer Balipockets-Team!

 

Kaffeeklatsch mit Florian #whoiswho

  Aus persönlichen Gründen gibt es von unserem neuen Teammitglied Florian nur ein gekürztes Interview – trotzdem hat er viel zu sagen! Zum Beispiel zu unserer Inlandsarbeit. Die wollen wir nämlich ausbauen. Als Lehrer hat er die besten Voraussetzungen, sich dem Thema “Globales Lernen” anzunehmen.  Wenn ihr wissen möchtet, warum ihm Bildung außerdem wichtig ist, dann lest einfach hier weiter:

 

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

Ich wohne mit meiner Frau im wunderschönen Jena.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Authentizität, Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen.

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Aristoteles, weil es kaum ein Thema gibt, über das er nicht (tiefsinnig) nachgedacht hat.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich lese, Serien schaue oder zocke.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Weil sie gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglicht.

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich kümmere mich um die Inlandsarbeit des Vereins, speziell um die Auflage von Bildungsangeboten, die Kooperation mit Thüringer Schulen sowie die Erarbeitung von Konzepten im Rahmen des „Globalen Lernens.“ Als Verein wollen wir dafür sensibilisieren, dass Themen wie Umweltschutz, Gerechtigkeit oder faire Arbeitsbedingungen alle Menschen überall auf der Welt betreffen.

 

Schule auf Bali

Oft informieren wir Euch darüber, dass wir “Schulen auf Bali” helfen. Doch wie sieht Schule auf Bali eigentlich aus? Wie funktioniert das Schulsystem dort? Unsere Praktikantin Maggy, die im Herbst 2018 auf der Insel war, hat sich einmal näher damit beschäftigt und berichtet aus ihrer (deutschen) Perspektive,  wie Schule dort funktioniert. Viel Spaß beim Lesen!

Kinder auf Bali können schon ab drei Jahren die sogenannte Preschool A (Vorschule/Kindergarten) besuchen, um spielerisch an das Lernen herangeführt zu werden. Dreimal pro Woche können die Kinder zusammenkommen, das ABC lernen, spielen und Spaß haben. Nicht alle Eltern halten das für nötig oder sinnvoll – der Besuch der Preschool ist optional. Zudem müssen die Eltern für die Kinder eine Uniform kaufen und 40.000 Rupiah im Monat bezahlen, dies entspricht etwas weniger als 2,50€. Etwa 1€ teurer ist die sich anschließende Preschool B. Die Preschool B ist für die vier- bis sechsjährige ausgelegt, man trifft sich sechs Mal pro Woche für zwei Stunden. Die Kinder fangen langsam an, schreiben zu lernen.

Verpflichtend ist die Schule auf Bali ab sechs Jahren. Im Alter zwischen sechs und zwölf wird die sogenannte “Elementary School“ (Grundschule) besucht. Darauf folgen jeweils drei Jahre in der “Junior Highschool“ und der “Senior Highschool“. Der Unterricht an sich kostet kein Geld, allerdings müssen Bücher, Uniformen und andere Materialien von den Familien selbst finanziert werden, was für einige Familien sehr schwer zu ermöglichen ist. Da man drei verschiedene Uniformen innerhalb der Woche braucht, geben die Eltern für alles insgesamt gut einmal 600.000 Rupiah bis 2 Millionen Rupiah aus – abhängig vom Alter der Kinder. Je älter man wird, desto mehr Bücher werden gebraucht und desto mehr Geld müssen die Eltern aufbringen.

Eine Klasse in der SDN 1 Peliatan

Die Dauer des Unterrichts ist, wie bei uns, stark vom Alter abhängig. Generell findet der Unterricht jedoch von Montag bis Samstag statt mit Ausnahme einiger Senior Highschools, die samstags keinen Unterricht haben. In der Elementary School haben die Kinder in der Regel von 8 Uhr bis 10:30 Uhr Unterricht, allerdings erscheinen sie schon gegen 7 Uhr oder 7:30 Uhr in der Schule, da sie die Aufgabe haben, sowohl die Klassenräume als auch die Toiletten zu putzen. Für uns Mitteleuropäer ist dies nahezu unvorstellbar. Nun, auf Bali ist das normal, ebenso wie gemeinsame Gebete in der Schule oder der Gang zum Tempel noch bevor der Unterricht beginnt. Auch hier ist wieder der hohe Stellenwert der Religion zu erkennen.

Ganz egal welche Schule man auf Bali besucht, Uniformen werden überall getragen! Von Montag bis Dienstag wird entweder rot, blau oder grau (je nach Alter) mit Weiß kombiniert. Mittwochs und Donnerstags trägt man in den meisten Schulen blau und/ oder Batik, Freitags und Samstag wird die sogenannte Pramuka getragen. Dies ist eine braune Uniform, in der häufig pfadfinderische Tätigkeiten erprobt oder an militärische Übungen erinnernde Märsche durchgeführt werden. Vor allem die Disziplin der Schülerinnen und Schüler soll so gestärkt werden.

Je älter die Schüler werden, desto länger wird auch der Unterricht. Anders als bei uns gibt es in der Junior Highschool aber eine dreistündige Mittagspause. Der Unterricht findet von 8 Uhr bis 12 Uhr und dann nochmal von 3 Uhr bis 5 Uhr statt. Hausaufgaben müssen anschließend noch erledigt werden.

Englisch wird auf Bali teils schon ab der ersten Klasse unterrichtet, allerdings nur in Städten. In Abhängigkeit von der Region kann der Englischunterricht auch erst in der zweiten oder dritten Klasse starten. Auf dem Dorf kommt es vor, dass Englisch erst ab der vierten Klasse unterrichtet wird, was natürlich ein Nachteil ist. Generell ähneln die Fächer denen, die auch wir hier in Deutschland kennen, abgesehen davon, dass man in Indonesisch und balinesisch unterrichtet wird und es keines Musikunterrichts bedarf. Dafür wird am Samstag Tanz unterrichtet. Ohnehin ist der Samstag generell eher spielerisch-spaßig gestaltet.

Ayu mit Schülern der SDN 1 Pejeng Kangin

Mit Eintritt in die Senior Highschool, also im Alter zwischen 15/16 und 18 Jahren, muss man sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren. Das kann beispielsweise Sprache, Wissenschaft, Engineering oder Technologie sein. Wählt man die Sprachspezialisierung, kann man zusätzlich noch Japanisch lernen; wählt man Wissenschaften, muss man sich vier Naturwissenschaften widmen usw.

Leider ist es den meisten Familien auf Bali finanziell nicht möglich, ihren Kindern einen höheren Abschluss als den der Senior Highschool zu ermöglichen. Die Möglichkeiten, die sich im Anschluss auftäten, wären zum einen der Besuch eins Colleges und zum anderen der Besuch der Universität, jedoch ist beides sehr teuer! Im College kann man innerhalb von 1 bis 3 Jahren ein sogenanntes “Diploma“ abschließen. Anschließend ist es noch immer möglich, die Universität zu besuchen, um einen Bachelor- bzw. Masterabschluss zu machen. An der Universität wird jedoch ein noch höheres Schulgeld als auf dem College verlangt. Inklusive Lebenshaltungskosten zahlt ein Student für ein vierjähriges Studium zwischen 60 und 70 Millionen Rupiah (dies entspricht etwa 3500-4100€) – für viele bleibt so der Besuch der Uni ein Wunschtraum… und auch wenn Mark Twain meinte, dass es wichtigeres im Leben gibt als die Schule, so steht Bildung auf der Liste der Dinge, die bedeutsam sind, um das Überleben zu sichern und darüber hinaus ein erfülltes Leben führen zu können, doch ganz weit oben und es lässt sich nur hoffen, dass der Türen zu guter Bildung zukünftig immer mehr jungen Menschen auf Bali offen stehen werden!

 

Maggy

 

Ihr möchtet Grundschulkinder unterstützen?

Oder aber einem Absolventen das Studium mit ermöglichen? 

Dann informiert Euch auf unserer Website über die vielfältigen Möglichkeiten, wie auch Du mit nachhaltig helfen kannst!

Kaffeeklatsch mit Raphael #whoiswho

Mit unseren Mitgliederzahlen wachsen auch die Aufgaben und in Konsequenz daraus auch unser Team. Heute dürfen wir euch Raphael vorstellen. Er unterstützt uns seit Kurzem tatkräftig bei der Koordination unserer Projekte auf Bali und bei unserer Inlandsarbeit.  Nun hat er sich auch unseren Fragen gestellt. Wo er seinen perfekten Tag gerne verbringen würde, lest ihr weiter unten.

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

In einer WG in Erfurt.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Offenheit, Humor, Ehrlichkeit

 Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

Interstellar

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Nelson Mandela, weil ich einer von unzähligen Millionen bin, der durch sein aufopferungsvolles Leben inspiriert wurde.

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Gerechtigkeit heißt für mich, dass jeder Mensch unabhängig von Einkommen, Herkunft und Hautfarbe die gleichen Chancen erhält.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Beim Sport.

Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Ich bin kein Cocktail-Trinker.

Wofür bist du dankbar?

Dankbar für eine tolle Familie und Freunde und für die Möglichkeit hier in Deutschland aufgewachsen zu sein.

Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Zuhause hat weniger mit einem Ort, als viel mehr mit geliebten Menschen zu tun. Also da wo meine Freunde und Familie sind fühle ich mich zuhause.

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Taki Taki

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

In einer Hängematte am Strand.

Wovor hast du Angst?

Das hasserfüllte Menschen mehr und mehr eine Plattform in Deutschland und in der Welt bekommen.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Mit Bildung kann sich ein Mensch erst weiterentwickeln.

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Youtube Autoplay

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich bin mitverantwortlich für das Management und die Koordinierung unserer Projekte auf Bali.

Patenschaften für Schulkinder in Bali

Neues Teilprojekt startet. Schulgeldpatenschaften können ab jetzt übernommen werden.

Lieber Unterstützer_innen,

neues Jahr, neue Projekte! Wir freuen uns sehr, Euch ein neues Teilprojekt von Balipockets vorzustellen. Gemeinsam mit Balis größter Hilfsorganisation, der BCC, haben wir eine Möglichkeit geschaffen, direkte Patenschaften für Kinder zu übernehmen, deren Schulbesuch ansonsten nicht möglich ist. Mehr als 300 freiwillige Helfer sammeln dazu dauerhaft Daten aus allen Regionen der Insel. Mit nur 30 Euro im Jahr ist für ein Kind die Grundschule vollständig finanziert. Wir kümmern uns um die gesamte Organisation und stellen sicher, dass 100 % des Geldes der Schulbildung des Kindes zugutekommen.

 

Wie läuft das Ganze ab?

  • Kontaktiert uns über das Formular oder per Mail via patenschaften@balipockets.org!
  • Wir treten mit Euch in Kontakt und besprechen, in welchem Umfang Ihr wie lange helfen wollt.
  • Gemeinsam mit unserem Partner der BCC suchen wir ein Kind, welchem Ihr helfen könnt.
  • Zusammen leiten wir dann alles in die Wege, sodass Dein Schulgeld bei deinem Schulkind auf Bali ankommt!

 

Ist das nicht fantastisch? Damit schaffst Du Chancen!

 

Auf ein gutes neues Jahr 2019,

dein Balipockets-Team.

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