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Unser Stipendiat Nengah im Interview

 

Wir sind ganz schön stolz auf unsere Stipendiaten. Damit ihr sie auch besser kennenlernen könnt, haben wir kleine Interviews mit ihnen geführt, die wir euch hier präsentieren möchten. Den Anfang macht Nengah, den wir schon seit einem Jahr voll unterstützen.
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For English version see below. 

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Was studierst du und wo?

Ich studiere Tourismusmanagement an der “Politeknik Negeri Bali”.

Wie sieht ein normaler Tag in deinem Leben aus?

Die moisten Tage sind ziemlich vollgepackt. Mein Campusleben besteht aus Kursen, der Studentenorganisation wo ich mitarbeite (Meetings, Events ausrichten, Evaluationen usw.) und vielen Projekten, die ich abschließen muss. An einem normalen Tag gehört für mich auch dazu, dass ich ein bisschen Zeit zum Ausruhen hab.

Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

Weil ich den großen Traum habe, später erfolgreich zu sein. Ich glaube daran, dass jeder Mensch auf der Welt seinen eigenen großen Traum hat. Aber manche Leute haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, diesen Traum auch zu erreichen. Ich bin so dankbar, dass ich Balipockets gefunden habe, denn das Stipendium bringt mich meinem Traum ein großes Stück näher. Abgesehen davon möchten auch meine Eltern, dass ich das Beste aus mir mache. Ich möchte sie stolz machen und ihnen später ein Leben bieten können, in dem Geld keine so große Sorge mehr sein muss. Darum brauche ich das Stipendium.

Wie hilft dir das Stipendium?

Das Stipendium heißt für mich nicht nur Geld. Es gibt mir die finanzielle Hilfe die ich für mein Studium brauche, aber es hilft mir auch, motiviert zu bleiben und erinnert mich an meinen Traum.

Was sind deine Hobbies, bzw. was machst du abgesehen vom Studium?

Ich mache Sport. Wenn ich freie Zeit habe, nutze ich sie moistens zum Ausruhen, weil meine Tage am Campus moistens ziemlich stressing sind.

Arbeitest du, um deine Familie zu unterstützen?

Wenn ich ein bisschen Freizeit habe, dann bewerbe ich mich für Tagesjobs in manchen Hotels auf Bali um meine Eltern zu unterstützen und Erfahrung zu sammeln.

Was ist dein liebstes/ungeliebtestes Schulfach?

Mein Lieblingsfach ist Mathe. Ich liebe es, mathematische Probleme zu lösen, weil mich das fordert, aber es mir trotzdem Spaß macht. Englisch mag ich nicht so sehr, weil es manchmal schwer zu verstehen ist für mich. Aber ich weiß, dass Englisch ziemlich wichtig ist, also bleibe ich dran.

Wie viele Stunden verbringst du in der Uni?

Das kommt immer darauf an. Wenn der Tag sehr vollgepackt ist, verbringe ich manchmal mehr als 12 Stunden am Campus.

Was wäre dein Traumjob?

Mein Traumjob wäre Manager in einem Hotel oder einer anderen Firma. Ich könnte mir auch vorstellen, ein erfolgreicher Unternehmen zu warden. Heutzutage spielen Unternehmer eine wichtige Rolle in der Wirtschaft und wir stehen vor freier, globaler Marktwirtschaft und der industriellen Revolution 4.0, was eine “goldene Zukunft” für Unternehmer verspricht.

Was macht deine Familie?

Meine Eltern sind Orangenbauern. Davon bekommen wir das Geld, um die täglichen Ausgaben zu decken.

Welchen Tipp würdest du einem/einer jüngeren Schüler/-in geben?

An alle jungen Leute: Ich mächte, dass ihr einen großen Traum habt und an ihn glaubt. Finanzielle Schwierigkeiten sind kein Hindernis mehr, weil wir Balipockets haben, die uns helfen können. Träumt weiter und arbeitet an euren Träumen, ihr werdet irgendwann dort ankommen, wo ihr hinwollt.

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ENGLISH VERSION:

What are you studying and where?

I’m studying in Tourism Business Management at Politeknik Negeri Bali

How does a normal day in your life look like?

Most of my days are quite hectic. Starting from campus life which consists of class studying, students organization (meeting, holding an event, evaluation, etc.), many assignments that I have  to finish. If there’s a normal day in my life that I consider normal is where I have much time to rest and relax  for a while.

Why did you apply for the scholarship?

Because I have the big dream to be a successful person. I believe that every one in this world has their own wonderful dream. But there are people who don’t have financial ability that is required in order to reach their dream. I was so grateful that  I found Balipocket to help me to get closer step in achieving my dream. Beside that, my parents really want me to be a successful person .  I really want to make them proud and  help them to achieve a life that has nothing to do with financial disability. That’s why I really need the scholarship.

How does the  scholarship help you?

This scholarship is more than just money. It is not only giving me financial aid for my study, but also it keeps me motivated all the time. It reminds me about my dreams.

What are your hobbies / what are you doing besides university?

Answer:

My hobby is doing sports. When I have spare time, I use it to have some rest, due to my hectic days at the campus.

Are you working to raise some money for your family?

If I have some free time, I will apply to be daily worker at some hotels in Bali to help my parents and also to  get some experiences.

What is your favorite/worst subject?

My  favorite  subject is Math. I love solving mathematic problems because  it challenges for me and also its fun. I don’t like  English that much, because sometimes I feel it is difficult to understand. But I do realize that English is important, so I keep learning it.

How many hours a day do you spend at university?

It depends actually, if the day is really hectic, maybe I could spend more than 12 hours in a day at the campus.

What would be your dream-job?

My dream job is to be a General Manager in hotel or other institutions. Also, I would like to be a successful entrepreneur. Because nowadays, entrepreneur plays a really big role in economy, and also we’re facing global free markets and industrial revolution 4.0, so I see a bright future in entrepreneur fields.

What is your family doing?

My parents are  orange farmers and we get money from that  to fulfill our daily needs.

What advice would you give for a younger high school student?

To all young people , I encourage you all to have a big dream, and  faith in it! Financial disability is not an obstacle anymore since we have Balipockets here to help us. Keep dreaming and work for it, you will achieve it someday!

Startschuss für neues Projekt

Wir freuen uns, dass unser erstes Schulprojekt im Jahr 2019 nun gestartet ist!  Gerade wird für 75 Grundschulkinder eine sichere Lernatmosphäre geschaffen. 

Foto: Ayu (Balipockets e.V.)

Wir unterstützen die SDN 3 Sepang, eine Grunschule im Norden Balis. Diese wird nun umfassend saniert: Schultische und ‐bänke werden angeschafft, sanitäre Anlagen installiert und weitere notwendige bauliche Maßnahmen werden durchgeführt. So werden gerade die genannten Möbel eigens für die Schule geschreinert. Auch sind die Handwerker gerade dabei, die Toilettenanlagen zu erneuern.

Foto: Ayu (Balipockets e.V.)

Die Schule wird von uns mit insgesamt ca. 2.600 € unterstützt. Ausgesucht wurde das Projekt nun nach einem neu entwickelten Prüfverfahren. Wir haben eine Datenbank und einen Auswahlmechanismus entwickelt, welcher ein gerechtes, transparentes und praktikables Verfahren darstellt, um die Schulen auszuwählen, die mit Hilfe der Spendengelder unterstützt werden sollen. Hier könnt Ihr mehr über die Balipockets-Schulstatusdatenbank (SSDB) erfahren. Kurz gesagt hat Ayu, unsere Projektmitarbeiterin vor Ort, die Schule als eine von vielen besucht und die Situation dort dokumentiert. Raphael aus unserem Team hat die Ergebnisse in unserer Datenbank erfasst. Anfang Juli haben wir dann die Schule mit dem “höchsten Score” gesichtet. Das war dann diese Grundschule. Anschließend wurde die Schulleitung darum gebeten, kurz zu schildern, wie die Schule mit den neuen Materialien und der Infrastruktur umgehen würde. Als dies dann auch erledigt war, haben wir das Projekt bewilligt und die Maßnahmen in die Wege geleitet.

Grafik: A. Hesse (Balipockets e.V.)

Ayu wird die Arbeiten an der Schule weiter verfolgen und dokumentieren. Im Rahmen unseres diesjährigen Projekteinsatzes, der im Oktober stattfinden wird, soll die Schule erneut evaluiert werden.

Weitere Bilder gibt es auch auf Instagram.

 

Bis bald,

euer Balipockets-Team!

 

Kaffeeklatsch mit Florian #whoiswho

  Aus persönlichen Gründen gibt es von unserem neuen Teammitglied Florian nur ein gekürztes Interview – trotzdem hat er viel zu sagen! Zum Beispiel zu unserer Inlandsarbeit. Die wollen wir nämlich ausbauen. Als Lehrer hat er die besten Voraussetzungen, sich dem Thema “Globales Lernen” anzunehmen.  Wenn ihr wissen möchtet, warum ihm Bildung außerdem wichtig ist, dann lest einfach hier weiter:

 

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

Ich wohne mit meiner Frau im wunderschönen Jena.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Authentizität, Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen.

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Aristoteles, weil es kaum ein Thema gibt, über das er nicht (tiefsinnig) nachgedacht hat.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich lese, Serien schaue oder zocke.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Weil sie gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglicht.

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich kümmere mich um die Inlandsarbeit des Vereins, speziell um die Auflage von Bildungsangeboten, die Kooperation mit Thüringer Schulen sowie die Erarbeitung von Konzepten im Rahmen des „Globalen Lernens.“ Als Verein wollen wir dafür sensibilisieren, dass Themen wie Umweltschutz, Gerechtigkeit oder faire Arbeitsbedingungen alle Menschen überall auf der Welt betreffen.

 

Schule auf Bali

Oft informieren wir Euch darüber, dass wir “Schulen auf Bali” helfen. Doch wie sieht Schule auf Bali eigentlich aus? Wie funktioniert das Schulsystem dort? Unsere Praktikantin Maggy, die im Herbst 2018 auf der Insel war, hat sich einmal näher damit beschäftigt und berichtet aus ihrer (deutschen) Perspektive,  wie Schule dort funktioniert. Viel Spaß beim Lesen!

Kinder auf Bali können schon ab drei Jahren die sogenannte Preschool A (Vorschule/Kindergarten) besuchen, um spielerisch an das Lernen herangeführt zu werden. Dreimal pro Woche können die Kinder zusammenkommen, das ABC lernen, spielen und Spaß haben. Nicht alle Eltern halten das für nötig oder sinnvoll – der Besuch der Preschool ist optional. Zudem müssen die Eltern für die Kinder eine Uniform kaufen und 40.000 Rupiah im Monat bezahlen, dies entspricht etwas weniger als 2,50€. Etwa 1€ teurer ist die sich anschließende Preschool B. Die Preschool B ist für die vier- bis sechsjährige ausgelegt, man trifft sich sechs Mal pro Woche für zwei Stunden. Die Kinder fangen langsam an, schreiben zu lernen.

Verpflichtend ist die Schule auf Bali ab sechs Jahren. Im Alter zwischen sechs und zwölf wird die sogenannte “Elementary School“ (Grundschule) besucht. Darauf folgen jeweils drei Jahre in der “Junior Highschool“ und der “Senior Highschool“. Der Unterricht an sich kostet kein Geld, allerdings müssen Bücher, Uniformen und andere Materialien von den Familien selbst finanziert werden, was für einige Familien sehr schwer zu ermöglichen ist. Da man drei verschiedene Uniformen innerhalb der Woche braucht, geben die Eltern für alles insgesamt gut einmal 600.000 Rupiah bis 2 Millionen Rupiah aus – abhängig vom Alter der Kinder. Je älter man wird, desto mehr Bücher werden gebraucht und desto mehr Geld müssen die Eltern aufbringen.

Eine Klasse in der SDN 1 Peliatan

Die Dauer des Unterrichts ist, wie bei uns, stark vom Alter abhängig. Generell findet der Unterricht jedoch von Montag bis Samstag statt mit Ausnahme einiger Senior Highschools, die samstags keinen Unterricht haben. In der Elementary School haben die Kinder in der Regel von 8 Uhr bis 10:30 Uhr Unterricht, allerdings erscheinen sie schon gegen 7 Uhr oder 7:30 Uhr in der Schule, da sie die Aufgabe haben, sowohl die Klassenräume als auch die Toiletten zu putzen. Für uns Mitteleuropäer ist dies nahezu unvorstellbar. Nun, auf Bali ist das normal, ebenso wie gemeinsame Gebete in der Schule oder der Gang zum Tempel noch bevor der Unterricht beginnt. Auch hier ist wieder der hohe Stellenwert der Religion zu erkennen.

Ganz egal welche Schule man auf Bali besucht, Uniformen werden überall getragen! Von Montag bis Dienstag wird entweder rot, blau oder grau (je nach Alter) mit Weiß kombiniert. Mittwochs und Donnerstags trägt man in den meisten Schulen blau und/ oder Batik, Freitags und Samstag wird die sogenannte Pramuka getragen. Dies ist eine braune Uniform, in der häufig pfadfinderische Tätigkeiten erprobt oder an militärische Übungen erinnernde Märsche durchgeführt werden. Vor allem die Disziplin der Schülerinnen und Schüler soll so gestärkt werden.

Je älter die Schüler werden, desto länger wird auch der Unterricht. Anders als bei uns gibt es in der Junior Highschool aber eine dreistündige Mittagspause. Der Unterricht findet von 8 Uhr bis 12 Uhr und dann nochmal von 3 Uhr bis 5 Uhr statt. Hausaufgaben müssen anschließend noch erledigt werden.

Englisch wird auf Bali teils schon ab der ersten Klasse unterrichtet, allerdings nur in Städten. In Abhängigkeit von der Region kann der Englischunterricht auch erst in der zweiten oder dritten Klasse starten. Auf dem Dorf kommt es vor, dass Englisch erst ab der vierten Klasse unterrichtet wird, was natürlich ein Nachteil ist. Generell ähneln die Fächer denen, die auch wir hier in Deutschland kennen, abgesehen davon, dass man in Indonesisch und balinesisch unterrichtet wird und es keines Musikunterrichts bedarf. Dafür wird am Samstag Tanz unterrichtet. Ohnehin ist der Samstag generell eher spielerisch-spaßig gestaltet.

Ayu mit Schülern der SDN 1 Pejeng Kangin

Mit Eintritt in die Senior Highschool, also im Alter zwischen 15/16 und 18 Jahren, muss man sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren. Das kann beispielsweise Sprache, Wissenschaft, Engineering oder Technologie sein. Wählt man die Sprachspezialisierung, kann man zusätzlich noch Japanisch lernen; wählt man Wissenschaften, muss man sich vier Naturwissenschaften widmen usw.

Leider ist es den meisten Familien auf Bali finanziell nicht möglich, ihren Kindern einen höheren Abschluss als den der Senior Highschool zu ermöglichen. Die Möglichkeiten, die sich im Anschluss auftäten, wären zum einen der Besuch eins Colleges und zum anderen der Besuch der Universität, jedoch ist beides sehr teuer! Im College kann man innerhalb von 1 bis 3 Jahren ein sogenanntes “Diploma“ abschließen. Anschließend ist es noch immer möglich, die Universität zu besuchen, um einen Bachelor- bzw. Masterabschluss zu machen. An der Universität wird jedoch ein noch höheres Schulgeld als auf dem College verlangt. Inklusive Lebenshaltungskosten zahlt ein Student für ein vierjähriges Studium zwischen 60 und 70 Millionen Rupiah (dies entspricht etwa 3500-4100€) – für viele bleibt so der Besuch der Uni ein Wunschtraum… und auch wenn Mark Twain meinte, dass es wichtigeres im Leben gibt als die Schule, so steht Bildung auf der Liste der Dinge, die bedeutsam sind, um das Überleben zu sichern und darüber hinaus ein erfülltes Leben führen zu können, doch ganz weit oben und es lässt sich nur hoffen, dass der Türen zu guter Bildung zukünftig immer mehr jungen Menschen auf Bali offen stehen werden!

 

Maggy

 

Ihr möchtet Grundschulkinder unterstützen?

Oder aber einem Absolventen das Studium mit ermöglichen? 

Dann informiert Euch auf unserer Website über die vielfältigen Möglichkeiten, wie auch Du mit nachhaltig helfen kannst!

Kaffeeklatsch mit Raphael #whoiswho

Mit unseren Mitgliederzahlen wachsen auch die Aufgaben und in Konsequenz daraus auch unser Team. Heute dürfen wir euch Raphael vorstellen. Er unterstützt uns seit Kurzem tatkräftig bei der Koordination unserer Projekte auf Bali und bei unserer Inlandsarbeit.  Nun hat er sich auch unseren Fragen gestellt. Wo er seinen perfekten Tag gerne verbringen würde, lest ihr weiter unten.

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)

In einer WG in Erfurt.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Offenheit, Humor, Ehrlichkeit

 Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

Interstellar

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Nelson Mandela, weil ich einer von unzähligen Millionen bin, der durch sein aufopferungsvolles Leben inspiriert wurde.

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Gerechtigkeit heißt für mich, dass jeder Mensch unabhängig von Einkommen, Herkunft und Hautfarbe die gleichen Chancen erhält.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Beim Sport.

Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Ich bin kein Cocktail-Trinker.

Wofür bist du dankbar?

Dankbar für eine tolle Familie und Freunde und für die Möglichkeit hier in Deutschland aufgewachsen zu sein.

Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Zuhause hat weniger mit einem Ort, als viel mehr mit geliebten Menschen zu tun. Also da wo meine Freunde und Familie sind fühle ich mich zuhause.

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Taki Taki

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

In einer Hängematte am Strand.

Wovor hast du Angst?

Das hasserfüllte Menschen mehr und mehr eine Plattform in Deutschland und in der Welt bekommen.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Mit Bildung kann sich ein Mensch erst weiterentwickeln.

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Youtube Autoplay

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Ich bin mitverantwortlich für das Management und die Koordinierung unserer Projekte auf Bali.

Patenschaften für Schulkinder in Bali

Neues Teilprojekt startet. Schulgeldpatenschaften können ab jetzt übernommen werden.

Lieber Unterstützer_innen,

neues Jahr, neue Projekte! Wir freuen uns sehr, Euch ein neues Teilprojekt von Balipockets vorzustellen. Gemeinsam mit Balis größter Hilfsorganisation, der BCC, haben wir eine Möglichkeit geschaffen, direkte Patenschaften für Kinder zu übernehmen, deren Schulbesuch ansonsten nicht möglich ist. Mehr als 300 freiwillige Helfer sammeln dazu dauerhaft Daten aus allen Regionen der Insel. Mit nur 30 Euro im Jahr ist für ein Kind die Grundschule vollständig finanziert. Wir kümmern uns um die gesamte Organisation und stellen sicher, dass 100 % des Geldes der Schulbildung des Kindes zugutekommen.

 

Wie läuft das Ganze ab?

  • Kontaktiert uns über das Formular oder per Mail via patenschaften@balipockets.org!
  • Wir treten mit Euch in Kontakt und besprechen, in welchem Umfang Ihr wie lange helfen wollt.
  • Gemeinsam mit unserem Partner der BCC suchen wir ein Kind, welchem Ihr helfen könnt.
  • Zusammen leiten wir dann alles in die Wege, sodass Dein Schulgeld bei deinem Schulkind auf Bali ankommt!

 

Ist das nicht fantastisch? Damit schaffst Du Chancen!

 

Auf ein gutes neues Jahr 2019,

dein Balipockets-Team.

Wieso „Balipockets” – Der Mythos.

Wenn wir von Balipockets erzählen fragen uns viele Leute: Wieso Balipockets? Wie kam es dazu? Wer hat sich das ausgedacht? Und wieso dieser Name?

Ausgangspunkt des Projektes war ein Wunsch unseres Gründers Daniel Gottstein. Er leistete im Sommer 2015 Freiwilligenarbeit auf der indonesischen Insel. Zurück im reichen und komfortablen Deutschland reflektierte er seine Erfahrungen. Eine Idee setzte sich bei ihm fest: ich will da nochmal hinfahren, mit Spendengeldern in der Tasche und den dortigen Schulen helfen.

Ob alles in Bali oder im Eichsfeld losging, ist schwer zu beantworten. Beides würde ich heute sagen. Am 19. August 2015 fanden sich im Eichsfeld Freunde am Lagerfeuer zusammen. Es war unser erstes Jahrgangstreffen seit dem Abitur im Sommer 2014. Alle hatten sich irre viel zu erzählen. Viele waren im Ausland gewesen. So erzählte Jede und Jeder von seinen bzw. ihren Erlebnissen in der Ferne und seinen bzw. ihren Plänen für die Zukunft. Aufbruchsstimmung lag sowieso in der Luft, dazu knisterte ein Lagerfeuer. Hört sich nach Klischee an, war aber so.

Auch Daniel erzählte von seiner 180-Grad-Wende: Studium abgebrochen, Reise nach Bali und jetzt die Welt verändern. Wir waren nicht nur erstaunt, sondern auch neugierig auf seine Idee, mit der er dann um die Ecke kam –  Balipockets. Was soll das denn bedeuten?

Bali – es geht um die kleine Insel, die ihn anscheinend nicht mehr losließ. Pockets steht für ein Gedankenspiel. Schaut man als Westeuropäer/in bzw. Deutsche/r in seine Hosentaschen, so findet man meist: Autoschlüssel, Geldbörse, Smartphone. In den Taschen der Kinder/Familien vor Ort ist oft nichts. Dieser Vergleich soll dazu anregen, etwas von dem abzugeben, was wir an materiellen Dingen besitzen. Zu teilen, mit denen, die nicht so viel haben.

Wir hatten tausend Fragen an ihn. Wie soll das gehen, wie ablaufen? Am Anfang stand die Idee via Crowdfounding über die Plattform „betterplace“ Spenden zu sammeln und diese dann in konkrete Maßnahmen umzusetzen.  Das müsse wir in die Lokalzeitung bringen, soll ich das organisieren?“ oder „Das muss doch auch alles auf Englisch sein! Soll ich Dir das übersetzen?“ usw. warfen wir ein und sicherten Daniel unsere Unterstützung zu.

Wieso? Wir waren alle gerade aus dem Ausland zurückgekehrt und hatten das, was man als interkulturelle Kompetenz bezeichnen kann, erworben. Dies wollten wir nun aktiv in die Tat umsetzen und in Deutschland etwas tun. Fasziniert waren wir von Daniels Idee etwas Eigenes aufzubauen, daran wollten wir mit unseren damals 19 Jahren unbedingt mitarbeiten.

Über den Herbst lösten wir unser Versprechen ein und halfen Daniel. Im Winter 2016 startete das Projekt. Schnell wurde klar, dass wir uns eine rechtliche Form geben müssen, damit alles reibungslos ablaufen kann. Ein Verein sollte gegründet werden. Dies war nicht nur ein rechtlich entscheidender Schritt, sondern auch ein moralischer. Wir musste Farbe bekennen. (Natürlich grün!) Aus Unterstützern wurden Vereinsmitglieder bzw. Vorstandsmitglieder. Nun halfen wir nicht mehr nur dem Projekt auf die Beine, waren nun selbst ein Teil davon. Von Mithelfen zu Verantwortung übernehmen. Wir definierten unsere Ziele und Ideale: We create oppurtunities – Wir schaffen Chancen.  So lautet seit 2016 unser Credo, an dem wir uns seit diesem Tag jeden Tag messen wollen.

Maxi, Laura und Anna aus dem Team.

Seit diesem Zeitpunkt hat sich das Projekt rasant weiterentwickelt. In unserem Team übernimmt Jede und Jeder nun eigene Teilprojekte, freiwillig und ehrenamtlich neben Beruf, Uni und Privatleben. Wir sind mit so viel Begeisterung bei der Sache, dass uns die Ideen nicht ausgehen wollen. Wir wollen als Erwachsene Verantwortung in der Welt übernehmen. Das ist nicht immer einfach, aber wichtig und richtig. Haltung zeigen, wie heute gerne formuliert wird. Am Ende sind wir junge Leute, Freunde, die gemeinsam etwas bewegen wollen und dabei sehr viel Spaß haben.

 

 

Und, hast Du dich vom Knistern des Lagerfeuers beeindrucken lassen?

Lässt Dich Balipockets jetzt nicht mehr los?

Unsere Geschichte imponiert Dir?

Damit kannst Du dich identifizieren?

 

Dann sei doch einfach Teil unserer Familie! Mach mit! Es lohnt sich!

Vier Wochen Balipockets

Jenaerin absolvierte im Herbst ein Praktikum bei uns.

Magdalene Graf, genannt Maggy, kam im Sommer mit dem Wunsch auf uns zu, unsere Arbeit vor Ort kennenzulernen. Nach einigen Bedenken, ob wir so etwas überhaupt schon “anbieten” können, entschieden wir uns dafür, ihr ein Praktikum zu ermöglichen. Dies wurde nur möglich, da wir uns auf unsere lokalen Partner verlassen konnten. So konnte Maggy gemeinsam mit der Bali-Caring-Community Schulen besuchen und für uns scouten. Aber am allerwichtigsten für uns und Maggy war wieder Ayu. Gemeinsam waren die beiden Frauen für Balipockets unterwegs. Dabei dokumentierte Maggy ihre Arbeit sehr ausführlich, sodass wir nun einige neue Projektdossiers anlegen durften, die nun bearbeitet werden. Aber genug der Vorrede. Jetzt hat Maggy das Wort und blickt auf ihre Zeit auf Bali für uns zurück:

 

Noch bevor ich mein Praktikum bei Balipockets begann, meinte jemand kopfschüttelnd und grinsend zu mir: “Du machst Praktikum dort, wo andere Urlaub machen!”  Diesem Privileg war ich mir von Anfang an bewusst und trotzdem wird es mir jetzt, da ich seit einigen Wochen wieder in Deutschland bin und das Ganze mit etwas Abstand betrachten kann, vielleicht sogar nochmal bewusster! Gleichzeitig habe ich Bali nicht nur als Urlaubsland, sondern auch als ein Land mit vielen Baustellen kennengelernt. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich machen konnte und möchte die Zeit  in meinem Bericht noch einmal Revue passieren lassen.

Ganz besonders dankbar bin ich für die Zeit, die ich mit Ayu, der lokalen Projektkoordinatorin von Balipockets, verbringen konnte. Gemeinsam mit ihr habe ich ich bereits zwei Schulen besucht, die SDN 1 Pejeng Kangin und die SDN 1 Peliatan. Die Besuche stellten sich dank der Übersetzungen von Ayu als sehr unkompliziert heraus. (Keiner der Lehrer konnte gut Englisch sprechen, somit hätte ich das allein nie geschafft.) Wir wurden offen empfangen, durften uns alles anschauen und Fotos machen. Generell hatte ich den Eindruck, dass die von Balipockets bereitgestellten Materialien und Räume gut genutzt und wertgeschätzt werden. Dennoch haben die Schulen noch einzelne Schwachstellen, wie beispielsweise noch nicht renovierte Toiletten oder schimmelnde Decken. Eine Tatsache, mit der sich Balipockets vermutlich längst abgefunden hat, die mich aber immer wieder ärgerte und ärgert, ist die oft schlechte Unterstützung der Schulen seitens der Regierung. Ebenso ärgerten mich die starken Unterschiede in der Qualität der einzelnen Schulen, die auf eine sehr unausgewogene Unterstützung seitens der Regierung schließen lässt.

Maggy und Ayu in der SD Pejeng Kangin

Ein weiteres Highlight meines Praktikums war das Treffen mit dem Stipendiaten Nengah, sowie seiner Schwester und deren Freund. Zwar ist sein Englisch noch nicht sehr gut, dennoch war es schön, einen Eindruck von ihm und seinem Leben zu bekommen. Er hat ein wahnsinnig positives Lächeln, ist motiviert die Uni zu beginnen und hofft, eines Tages mal nach Deutschland kommen zu können. Dass er dankbar für die Möglichkeiten, die im Balipockets bietet, ist, steht außer Frage!

Innerhalb der letzten zwei Wochen habe ich insgesamt vier weitere Grundschulen (Elementary Schools), sowie drei Kindergärten besucht, noch eine Nacht in Ayus Dorf verbracht und bin der Kultur vermutlich nochmal ein Stückchen nähergekommen. Dazu beigetragen hat beispielsweise der Besuch der Heiligen Wasser “Tirta Empul”. Hier findet man eine Tempelanlage mit großen Wasserbecken, in denen sich Hindus mit Quellwasser nach ganz bestimmten Ritualen reinwaschen oder Wasser für Verstorbene holen. Ayu nahm mich mit zu diesem besonderen Ort und gemeinsam besuchten wir auch die Schulen “SDN 3 Pejeng Kangin” und die “SDN 4 Antiga”. Im Gegensatz zu den anderen Schulen, die ich besucht habe, hat Balipockets in der SDN 4 Antiga bislang kein Projekt durchgeführt. Ayu und ich hatten den Eindruck, dass die Schule schon gut ausgestattet ist, was wohl daran liegt, dass der Schulleiter sehr viele Leute mobilisiert, die ihn und die Schule unterstützen und dabei alle Mängel hervorhebt und akribisch dokumentiert. Meine Eindrücke und Fotos gab ich an das Balipockets-Team für eine “objektive Einschätzung von außen” weiter – inzwischen war Daniel selbst vor Ort und es wurde festgelegt, wie und mit welcher Summe die Schule sinnvoll unterstützt werden kann und sollte.

In der SDN Antiga

Der intensivste Tag war der 17.9.! Nicht nur, weil ich allein mit dem Scooter in den Westen Balis fuhr, sondern auch, weil Iluh, eine Freiwillige der Bali-Caring-Community, die mir zwei Schulen zeigen wollte, nur brüchig Englisch spricht. Eher zur Absicherung als in dem Glauben, dass ich es wirklich brauchen würde, ließ ich mir die essentiellsten Fragen für ein Gespräch vor Ort von Ayu auf Indonesisch übersetzen. Kaum angekommen stellte sich heraus, dass das ein Geistesblitz gewesen war! Wir besuchten zwei Schulen, die große Probleme mit den Toiletten haben und seit mehreren Jahren versuchen für die Renovierung Gelder von der Regierung zu bekommen – leider jedoch ohne Erfolg. In beiden Schulen wäre aus meiner Sicht umgehende Hilfe angebracht und notwendig. In der einen (SDN 3 Duda Utara) gibt es für über 140 Schülerinnen bloß eine Toilette und zwar ohne Klärgrube! Die andere Schule (SDN 3 Jungutan) besitzt zwei Toiletten für etwa 90 Schüler, jedoch ist das 20 Jahre alte Toilettengebäude in einem schlechten Zustand und es muss zum Spülen stets Regenwasser in die Toiletten getragen werden. Grundsätzlich hatte ich den Eindruck, dass auf Bali den Sanitäranlagen erschreckend wenig Bedeutsamkeit bzw. Mittel eingeräumt werden. Ich habe nur eine Schule entdeckt, die gute Toilettenanlagen aufzuweisen hatte und das war die SDN 4 Antiga.

Die Toilettenanlage der SDN Jungutan

Innerhalb der zweiten Hälfte meines Praktikums konnte ich außerdem noch einmal einen Einsatz der Bali-Caring-Community (der Kooperationspartner von Balipockets) begleiten. Wie schon bei meinem ersten Einsatz besuchten wir bedürftige Familien und/oder Einzelpersonen in abgeschiedenen Gebieten. Teils leben die Leute so abgeschieden, dass ihre Wohnungen nicht mit dem Auto, sondern nur zu Fuß oder mit dem Scooter zu erreichen sind. Diese Besuche führten mir erneut vor Augen, dass Bali eben nicht nur eine Urlaubsinsel ist, auch, wenn man Bali häufig mit Urlaub, Strand, Entspannung, Yoga und Co. assoziiert. Nicht nur auf dem Land leben Menschen, die um das Überleben kämpfen müssen.  Nebst den bewegenden Besuchen bei einzelnen Personen, standen auch Besuche von drei Vorschulen im Tagesprogramm der BCC. Generell können Kinder auf Bali schon sehr früh eine Vorschule besuchen und einige Stunden mit gleichaltrigen verbringen, sowie spielerisch erste Buchstaben und Zahlen lernen. Nicht immer halten die Eltern das für notwendig oder sinnvoll oder können es sich leisten. Verpflichtend ist die Schule erst ab der 1. Klasse. Wir besuchten drei dieser Vorschulen. Keine von ihnen hat ein eigenes Gebäude zum Unterrichten, daher müssen sie die Versammlungsräume der Gemeinden nutzen. Problematisch hinzu kommt außerdem, dass die LehrerInnen teils vollkommen unzureichend bezahlt werden (können). Die BCC brachte Geschenke zu den Kindern und versucht nun über die Website Sponsoren zu finden, die den Bau einer adäquaten Einrichtung unterstützen würden. Aus meiner Sicht leistet die Bali-Caring-Community auf Bali eine wunderbare Arbeit, denn sie versuchen und schaffen es, den Bedürftigsten zu helfen.

Maggy unterwegs mit der BCC

Neben meinen “Pflichten” im Praktikum hatte ich außerdem auch innerhalb der letzten zwei Wochen Zeit, durch Reisfelder zu schlendern, hinduistische Feste zu besuchen und mich im sogenannten “Yoga-Barn” in Yoga und Meditation zu üben, was ich sehr genoss. Aber was bleibt nun zurück nach sechs Wochen auf der “Insel der Götter”?

Ich gehe und würde eigentlich gerne bleiben! Im Laufe der Zeit habe ich mich auf der Insel immer mehr zu Hause gefühlt und so fiel der Abschied ganz schön schwer… ich werde vermissen, wie wohlwollend, offenherzig und hilfsbereit die Menschen sind – Eigenschaften, die in der Hektik und individuellen Zielstrebigkeit in Deutschland oft zu kurz kommen, die man sich aber, wenn irgendwie möglich, erhalten bzw. aneignen sollte!! Ich gehe und habe eine blumige, tanzende, betende und “Sarung” tragende neue Kultur und Religion kennengelernt, deren Rituale und Traditionen ich vermutlich nicht ansatzweise verstehe, aber schätze. Ich gehe mit einem Batzen neuer Eindrücke, von denen ich noch nicht weiß, wie ich mit einigen – sehr traurigen – umzugehen habe. Dazu gehört unter anderem der starke Kontrast zwischen Arm und Reich, der auf Bali auf so engem Raum stark deutlich wird. All das beweist aus meiner Sicht, dass Bali oft in das trügerische Licht der tollen Urlaubsinsel gerückt wird, die sie zwar ist, aber der Begriff “Urlaubsinsel” wird der Vielseitigkeit der Insel nicht gerecht!

 

Maggy und Ayu

 

Ich gehe und bin inspiriert von dem, was Freiwilligenarbeit, wie die von Balipockets oder der BCC, möglich macht und dem, was noch zu tun ist. Und ich gehe mit viel Dankbarkeit für das, was ich erleben durfte! Die Zeit war für mich persönlich in vielerlei Hinsicht sehr bereichernd und ich habe mein Bestes getan, die tolle Arbeit von Balipockets effizient zu unterstützen. Mein größter Dank gilt Ayu, Balis bester Lokal-Koordinatorin, die mich nicht nur unterstützt hat, sondern auch meine Freundin geworden ist! Ich danke der BCC dafür, dass ich sie mich auf ihre Einsätze mitgenommen und mich ins Team integriert haben und selbstverständlich Balipockets für all die Erfahrungen und Möglichkeiten, die mir Dank des Praktikums zuteil geworden sind. Vielen Dank für Euren Einsatz für die positiven Veränderungen im Leben von anderen Menschen – das ist etwas sehr Einzigartiges!

Maggy

 

 

Wir sind sehr stolz auf “unsere” Maggy. Sie hat die Zeit und viele Hürden toll gemeistert und ihre Eigenständigkeit und Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Demnächst werden wir uns mit ihr treffen und noch einmal im persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen zu reden. Gerade arbeiten wir daran, unser Angebot für Freiwilligenarbeit auf Bali zu definieren und strukturieren. Im nächsten Jahr könntest Du ja auf Maggy folgen, wie wäre das?  Infos dazu gibt es in Kürze. 

Kaffeeklatsch mit Paula #whoiswho

Seit Mai diesen Jahres haben wir Zuwachs im Team bekommen – und da dachten wir, es wäre mal wieder Zeit für einen Kaffeeklatsch!
Lernt mit uns zusammen Paula kennen, die sich unserem Instagram-Kanal angenommen hat.  Durch ihren eigenen Kanal plantifultaste hat sie auf dem Gebiet echte Expertise und wendet diese nun auch für unseren guten Zweck an! Holt euch zur Abwechslung mal einen Smoothie und freut euch auf einen kleinen Plausch mit Paula:

 

 

 

Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? (allein, WG, Freundin, zu Hause…)
Ich habe vor ein paar Monaten spontan mit meinen zwei besten Freundinnen eine wunderschöne, große, helle Wohnung gefunden, die sich über den Dächern von Weimar befindet.

 

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:
Authentizität, Humor, Herzlichkeit.

 

Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?
Cowspiracy, ein Dokumentarfilm, der uns aufklärt und uns die Augen öffnet um unsere Zukunft vor weiteren ökologischen, gesundheitlichen und ethischen Problemen zu bewahren.

 

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?
Lebendig wäre es Neale Donald Walsch, Und ein Plausch mit Buddha, ja, das wäre was…

 

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?
Wahre Freiheit.

 

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?
Wenn ich in der Küche bin, ein großes Chaos veranstalte aber dabei wundervolle, neue Gerichte kreiere.

 

Was ist dein Lieblings-Cocktail?
Wohl eher ein frischer Smoothie oder Kombucha.

 

Wofür bist du dankbar?
Für alle positiven und negativen Erfahrungen die ich machen durfte und noch machen werde, meine Achtsamkeit, mein Bewusstsein und dass ich alle Möglichkeiten und die Freiheit habe, täglich das zu tun und zu erschaffen was mich begeistert.

 

Was bedeutet für dich „zu Hause“?
Ich fühle mich schnell zu Hause, auch an fernen Orten. Dazu braucht es nur die richtigen Menschen, Momente und natürlich hausgemachtes Essen.

 

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:
Gerade fällt mir kein konkreter Song ein. Zur Zeit höre ich sehr gern Jazz-Hip Hop. Aber mein Musikgeschmack ist breit gefächert.

 

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?
In die frühen Morgenstunden starten mit Yoga oder Surfing (am besten beides), gefolgt von einem großartigen Frühstück mit meinen liebsten Menschen und einem Tag voller neuer spontaner Ereignisse.

 

Wovor hast du Angst?
Ich habe eigentlich keine richtigen Ängste, ich mache meistens genau das, was außerhalb meiner Comfortzone liegt, weil sich dahinter bis jetzt immer das größte Wachstum und die schönsten Momente verborgen haben.

 

Wieso ist dir Bildung wichtig?
Weil Wissen uns sehr viele Türen öffnet und uns hilft unser Potential zu entfalten um unsere Träume in die Realität umzusetzen.

 

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:
Was gibt’s zum Nachtisch?

 

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?
Als Teil des Teams kümmere ich mich um das Instagram Management und die Content Creation.

Nachhaltig helfen durch Eichsfelder Spenden

Projekteinsatz 2018 erfolgreich abgeschlossen dank phänomenaler Unterstützung aus dem Eichsfeld

Voller Stolz können wir nun auf den Projekteinsatz 2018 zurückblicken und feststellen, dass wir zwei weiteren Schulen auf Bali umfassend und zielgerichtet helfen konnten. Auch konnten wir ein Kind ausfindig machen, welches wir ab dem nächsten Jahr mit Schulgeld unterstützen werden, um den Schulbesuch zu ermöglich. Und nicht zu vergessen trafen sich Daniel und Ayu auch mit Nengah, unserem ersten Stipendiaten, der nun schon seit zwei Monaten für uns für sein Studium gefördert wird. Kooperationen konnten geschlossen und vertieft werden, damit den kommenden Aktionen im Projektjahr 2019 nichts mehr im Weg steht, aber dazu später mehr!

SchülerInnen in der SD 5 Sepang

Spendenaktionen im Eichsfeld

Insgesamt helfen wir mit circa 6.000 € helfen und das ist nur möglich, weil wir fantastische UnterstützerInnen haben, die unser Projekt mittragen! Dabei freuen wir uns umso mehr, dass der Rückhalt in unserer Heimatregion Eichsfeld immer größer wird. So wurden allein in den letzten vier Wochen fast 2.500 € gespendet! Zum einem kamen im Rahmen des „Worbis Open“ des Golfclubs Rittergut Rothenberger Haus e. V. (nahe Zwinge) Gelder zusammen. Laura und Anna aus dem Team konnten von den TurnierteilnehmerInnen Spenden in Höhe von 450 € entgegennehmen.

Anna und Laura beim Golfturnier

Dass sich Charity und Sport gut verbinden lassen, zeigte auch die Benefizaktion der Leinefelder Grundschule „Konrad Hentrich“. Am 14. September veranstalteten sie einen Benefizlauf am Teich. Die Kinder liefen dabei zwischen 10 – 18 Runden um den „Märtens‘ Teich“ in der Leinestadt. Pro gelaufene Runde wurden danach Spendengelder gesammelt. Dabei kamen für Balipockets 2.061 € zusammen! Was für eine Summe! Die Gelder des Laufes setzen wir für die Unterstützung der SD 5 Sepang ein.

Kinder der Leinefelder Grundschule präsentieren Stolz die Spendensumme

 

Wir sind dankbar für diese rigorose Unterstützung aus dem Eichsfeld und freuen uns auf kommende Aktionen!

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