Seite 3 von 6

Dritter Projekteinsatz auf Bali

Schon nächste Woche, am 01.10, starten wir in unseren Projekteinsatz 2018. Dazu wird Daniel bis zum 12.10. auf Bali  zwei Schulen unterstützen. Mit einem Teil der im Projektjahr 2018 gesammelten Spendengelder werden zuvor festgelegte Sanierungsarbeiten an den beiden Grundschulen durchgeführt.

Zwei intensive Wochen warten auf unser Team: So werden im Rahmen des nun schon dritten Projekteinsatzes der SD 4 Antiga geholfen, ein Klassenzimmer wieder aufzubauen, welches vom Erdbeben unlängst zerstört worden war. Die Gelder waren vor allem im Rahmen des diesjährigen Benefizkonzertes im August zustande gekommen. Des Weiteren sollen in der SD 5 Sepang, einer weiteren Grundschule, Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Daniel wird vor Ort mit den Schulleitungen die Baumaßnahmen planen und lokale Firmen suchen, die diese dann durchführen werden.

Außerdem sollen die Schulen besucht werden, denen Balipockets in den vergangenen Jahren bereits geholfen hatte, um nachzuvollziehen, in welchem Zustand diese sich heute befinden. Ein Treffen mit dem neuen Stipendiaten Nengah, der vom Verein seit dem 1. September gefördert wird, steht auch an.

 

Daniel in der SD Pejeng Kangin 2017.

 

Dieser Projekteinsatz zeichnet sich durch seine Diversität in Bezug auf die Aufgaben und die Strukturiertheit in Bezug auf die Abläufe aus. So sollen ebenfalls bestehende Kooperation vor Ort wie z.B. mit der „Bali-Caring-Community“ gepflegt und ausgebaut werden. Hilfe bekommen wir wieder durch lokale Kräfte in Bali, darunter vor allem Ayu.

Während des Projekteinsatzes werden wir intensiv über den Verlauf der Arbeiten auf der Website und in den sozialen Netzwerken informieren. Folgt uns doch auf Instagram, so bekommt Ihr täglich ein kleines Update von Bali 😉

Bis zum Start des Projekteinsatzes in einer Woche könnt Ihr aber die zwei Projekten noch unterstützen – jeder Euro zählt und kann für die Sanierungsarbeiten genutzt werden.

 

Bis bald!

 

 

Maggys Praktikum in Bali

Seit zwei Wochen ist Maggy aus Jena als Praktikantin für uns auf Bali im Einsatz. Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Bali, im Reiseführer beschrieben als die Insel der Götter, hat bei mir gemischte Eindrücke hinterlassen. Ich kam als Touri an und stürzte mich ganz klassisch in das Getümmel in Kuta und Canggu und klapperte den ein oder anderen Touristen-Hot-Spot ab, bevor ich mich der Arbeit in den Projekten von Balipockets widmete. Dadurch habe ich einen sehr zwiegespaltenen Blick auf Land und Leute bekommen. Bali ist etwa 64-mal kleiner als Deutschland und so prallen Unterschiede auf engstem Raum aufeinander. Zum einen kann man sich hier an großartigen und teils überfüllten Stränden verwöhnen und berieseln lassen. Es gibt Massagen zum (aus europäischer Sicht) Spottpreis und die Möglichkeit, sich nach Lust und Laune kulinarisch auszuprobieren. Außerdem könnte man die ganze Zeit mit tauchen, surfen, oder wandern verbringen. Zum anderen kann man aber auch abseits der Touristenpfade existenzbedrohende Armut finden. Menschen, die sich täglich im Fluss duschen müssen, weil sie zu Hause kein fließendes Wasser haben oder Personen, die so abgemagert sind, dass sie sich kaum noch auf den Beinen halten können, sind genauso Teil der “Insel der Götter“.

Leider wird das Keinem bewusst, der sich den ganzen Tag am Strand sonnt und Kokosnüsse leer schlürft, aber das wird wahrscheinlich auch selten gewollt. Ich wollte es jedoch unbedingt! Ich wollte hinter die dauerhaft-lächelnden Maskengesichter in Kuta und Co. schauen, die Kultur zumindest ein bisschen verstehen lernen und näher an die Leute herantreten, um in ehrlichere Gesichter zu schauen. Daher bin ich umso dankbarer für die Möglichkeiten und Einblicke, die sich mir dank des Praktikums bei Balipockets geboten werden!

Ganz besonders dankbar bin ich für die Zeit, die ich mit Ayu, der lokalen Projektkoordinatorin von Balipockets, verbringen konnte. Sie erzählte mir von den verschiedensten Göttern wie Vishnu, Brahma und Shiva, die in Bali bzw. im Hinduismus eine wichtige Rolle spielen. Sie zeigte mir, wie man Sweet-Tempe und leckeren Nasi Goreng zubereitet und wurde nicht müde, meine löchernden Fragen zu beantworten, mir bei Organisationsproblem zur Seite zu stehen oder den Versuch zu wagen, mir indonesische Wörter beizubringen, die leider auf wundersame Weise immer wieder aus meinem Kopf verschwinden. Besonders schön war die Zeit, die ich bei ihr zu Hause verbrachte. Ganz am Anfang meines Besuches durften meine Schwester, die zu diesem Zeitpunkt auch noch auf Bali war, und ich an einer Zeremonie in ihrem Dorf teilnehmen und wurden dafür traditionell eingekleidet. Später verbrachte ich eine Nacht in ihrem Haus, bei ihrer Familie. Sie nahm mich wie eine Schwester bei sich auf. Wir kochten gemeinsam, liefen am Morgen bei Sonnenaufgang durch das Dorf, schauten uns die Reisfelder und deren Anbau an, begutachteten diverse exotische Früchte und sie brachte mir bei wie man aus Kokospalmenblättern wunderbare Opfergaben für die Zeremonien bastelt. Ich denke, ich muss keinem Balipockets-Mitglied erklären, wie wertvoll Ayu für eure Arbeit ist. Dennoch möchte ich hervorheben, was für eine zuverlässige und engagierte Freiwillige und liebenswerte Person sie ist. Balipockets spielt in ihrem Leben eine wirklich große Rolle und sie ist definitiv ein Schatz für das Projekt und die Menschheit! : )

Maggy (links) und Ayu (rechts).

Gemeinsam mit ihr habe ich ich bereits zwei Schulen besucht, die SDN 1 Pejeng Kangin und die SDN 1 Peliatan. Die Besuche stellten sich dank der Übersetzungen von Ayu als sehr unkompliziert heraus. (Keiner der Lehrer konnte gut Englisch sprechen, somit hätte ich das allein nie geschafft.) Wir wurden offen empfangen, durften uns alles anschauen und Fotos machen. Generell hatte ich den Eindruck, dass die von Balipockets bereitgestellten Materialien und Räume gut genutzt und wertgeschätzt werden. Dennoch haben die Schulen noch einzelne Schwachstellen, wie beispielsweise noch nicht renovierte Toiletten oder schimmelnde Decken.

Eine Tatsache, mit der sich Balipockets vermutlich längst abgefunden hat, die mich aber immer wieder ärgerte und ärgert, ist die oft schlechte Unterstützung der Schulen seitens der Regierung. Die Schulen müssen bei der Regierung Anträge stellen, wenn sie etwas brauchen. Die Bearbeitung dieser Anträge kann jedoch ewig dauern und es ist nie klar, ob das Projekt am Ende unterstützt wird oder nicht bzw. mit welcher Summe. Es kommt vor, dass Schulen zwar Unterstützung erfahren, jedoch nicht genug Geld bekommen, um das ganze Projekt durchzuführen und zu einem anständigen Ende bringen zu können. Ebenso ärgerten mich die starken Unterschiede in der Qualität der einzelnen Schulen, die auf eine sehr unausgewogene Unterstützung seitens der Regierung schließen lässt. Durch einen Zufall bekam ich die Möglichkeit, eine Highschool in Denpasar zu besuchen. Diese Schule (SMAN 5 Denpasar) war kein Vergleich zu den Dorfschulen, die ich bisher gesehen hatte. Sie war groß, sauber und wahnsinnig gut ausgestattet. Es gab nicht nur einen Medizinraum, wie den, der von Balipockets in der SD 1 Pejeng Kangin gebaut worden war, sondern auch noch einen Ruheraum mit zwei Betten und eine Art Zahnarzt-Raum. Die Bibliothek war mit Computern ausgestattet, es gab mehr als genug Personal. Ganz offensichtlich scheint es also möglich zu sein, Schulen in Bali perfekt auszustatten, nur leider werden eben die Finanzen ungleich verteilt. Auch die Qualität der Bildung scheint in Dorf und Stadt stark zu differenzieren. Beispielsweise fängt man in der Stadt schon in der ersten Klasse mit dem Englischunterricht an, wohingegen er auf dem Dorf manchmal erst in der vierten beginnt. Chancengleichheit für die Zukunft der SchülerInnen kann so aus meiner Sicht nicht bzw. kaum gewährleistet werden.

Dass Ungleichheit auf Bali ein großes Thema ist, machten auch die beiden Einsätze mit der Bali-CaringCommunity deutlich. Aus meiner Sicht hat Balipockets mit der BCC einen großartigen Partner gewonnen! Den Leiter von der BCC, Bapak Kadek, habe ich als außergewöhnlich liebenswerten, ehrlichen und zuverlässigen Menschen kennengelernt. Mein Einsatz mit der BCC zur SDN 1 Duda Utara, ein medizinischen Check-up für die SchülerInnen der Klassen 1 bis 3 durchgeführt wurde und die Kids bespaßt wurden, war spannend, auch, wenn sich die Schule nicht für eine weitere Zusammenarbeit mit Balipockets eignet. Mein zweiter Ausflug mit der BCC war noch intensiver und bewegender, da wir arme Leute in ländlichen Gegenden besuchten. Viele leben in unfassbar armen Verhältnissen. Umso glücklicher bin ich in Anbetracht der großartigen Arbeit, die die BCC mehrmals im Monat leistet. Bei jedem Besuch bringen Sie etwas Geld und Nahrungsmittel vorbei, dokumentieren die aktuelle Situation, wenn sie sich entscheiden, der betroffenen Person längerfristige zu helfen und suchen anschließend Sponsoren. Auf der Webseite der BCC kann man dann alle Spenden und Aktivitäten transparent nachverfolgen. Erwähnen sollte man sicher auch, dass der Großteil der Bevölkerung Balis zwar in einfachen Verhältnissen lebt, aber zum Glück nicht am Hungertuch zu nagen hat!

Ein weiteres Highlight meines Praktikums war das Treffen mit dem Stipendiaten Nengah, sowie seiner Schwester und deren Freund. Zwar ist sein Englisch noch nicht sehr gut, dennoch war es schön, einen Eindruck von ihm und seinem Leben zu bekommen. Er hat ein wahnsinnig positives Lächeln, ist motiviert die Uni zu beginnen und hofft, eines Tages mal nach Deutschland kommen zu können. Dass er dankbar für die Möglichkeiten, die im Balipockets bietet, ist, steht außer Frage!

Maggy mit Nengah und dessen Schwester mit Freund

Ich persönlich habe das Gefühl, mich gut im Projekt eingefunden zu haben! Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier habe und genieße es, Freiwilligenarbeit mit dem Kennenlernen einer neuen Kultur und neuen Gepflogenheiten zu verbinden. Ich nehme mir auch Zeit für mich für Spaziergänge, Yoga und andere Ausflüge.  Ich genieße, die Freundlichkeit der Balinesen und werde vermutlich zu Hause in Deutschland nicht mehr verstehen, warum einen auf der Straße keiner anlächelt. Hier muss man sich nie Sorgen machen, sich nicht zurechtzufinden, denn immer wird einem Jemand helfen, wenn man mal verloren ist. Das beste Beispiel dafür war, als mir vier Männer augenblicklich halfen und mich versorgten als ich einmal mit dem Scooter ausgerutscht bin.

Für die verbleibende Zeit stehen noch der Besuch der SDN 3 Pejeng an, sowie ein Einsatz mit der BBC am 21.09. an, der uns u.a. zu einigen Kindergärten führen wird. Außerdem möchte ich mit Ayu noch zur SDN 4 Antiga fahren und mit einer Frau vom BCC zwei weitere Schulen besuchen. Wenn alles gut geht, können sich aus diesen Besuchen weitere Projekte für Balipockets entwickeln.

 

Herzliche Grüße und bis bald,

Maggy.

Zweites Benefizkonzert erfolgreich durchgeführt

Musik schafft Chancen

„You may say I’m a dreamer…“, erklang es am vergangenen Freitag im Haus des Handwerks in Worbis von „Hello Grand“. Zusammen mit Sven Tasch und „Robius“ begeisterten die Künstler im Rahmen des zweiten Balipockets Benefizkonzert die rund 150 Gäste. Hatte es im vergangenen Jahr noch geschüttet wie aus Eimern, so mussten in diesem Jahr nicht nur die Protagonisten des Abends schwitzen. Nichtsdestotrotz geht es beim Balipockets-Benefizkonzert immer um Dasselbe: Musik genießen und dabei Gutes tun. So war der Anlass des Konzertes war eine Spendenaktion für die Sanierung einer Grundschule im Osten Balis, die von den jüngsten Erdbeben in Indonesien betroffen war.

 

Robin und Marius begeisterten mit deutschsprachigen Liedern

 

Eine bunte Mischung aus unterschiedlichster Musik und Informationen über Balipockets, so lässt sich der Abend zusammenfassen. Am Ende durften wir uns über die Spenden in Höhe von 2.000 € freuen, die im Rahmen des Konzertes zustandekamen. Im Anschluss an das Benefizkonzert zeigten viele Besucher_innen ihr Interesse an der Arbeit von Balipockets und informierten sich über laufende Projekte. Ein herzlicher Dank geht an die Künstler und Sponsoren, die dieses Konzert ermöglicht haben.

 

 

Im Rahmen des diesjährigen Projekteinsatzes, im Oktober 2018, werden die Spendengelder umgesetzt werden. Darüber werden wir Euch in Kürze hier informieren.

Konzert verpasst? Kein Problem: in unserem Aftermovie könnt Ihr euch einen Eindruck von diesem Abend verschaffen:

 

 

Sonnige Grüße und bis bald!

Große Neuigkeiten: Balipockets hat seinen ersten Stipendiaten!

„Nur Ziele, die wir schriftlich festhalten, sind echte Ziele. Alle anderen sind reine Phantasie.“ –

Brian Tracy

Wer ab und an auf unsere Website schaut, hat sicherlich schon das ein oder andere Mal gesehen, dass sich auch Balipockets große Ziele gesetzt hat. Neben den Instandsetzungen, Schulgeld und Lehrmaterial steht dort seit geraumer Zeit „Vergabe von Stipendien für die akademische Laufbahn“. Vielleicht denkt sich so mancher nun: „Uff, ziemlich ambitioniert…“. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich das auch für eine lange Zeit. Trotzdem hat Balipockets nun seinen ersten Stipendiaten. Ich – Antonia – habe das Projekt nun über ein knappes Jahr betreut und möchte euch im heutigen Blogpost erzählen, wie es dazu kam.

Wie bei so vielen Dingen, die uns am Anfang unerreichbar schienen, geht es eigentlich nur darum, den ersten Schritt zu tun. Die Turnschuhe fürs Laufen anziehen. Das Word-Dokument für die wissenschaftliche Arbeit formatieren. Den Wasserhahn fürs Abspülen aufdrehen. Klingt banal, aber wie wir alle wissen, ist es das oft nicht.

Als Daniel mich fragte, ob ich das Projekt übernehmen möchte, war ich begeistert. Die Idee, einem Schüler oder einer Schülerin ein Stipendium zu ermöglichen, damit er oder sie studieren kann und ihren Weg im Leben selbst gestalten kann, war und ist wundervoll. Kleiner Spoiler: Das Gefühl, dann endlich eine Unterschrift unter dem Stipendienvertrag zu haben, ist noch 100 Mal toller.

Mein erster Schritt war, mich über die Universitäten in Bali zu informieren und die Eckdaten herauszuarbeiten – wie lange dauert das Studium, wo kann man studieren, wann beginnt der Bewerbungsprozess für die Unis und vor allem: Wie viel Geld braucht man dort, um zu studieren? Das war wichtig, weil wir als junger Verein natürlich wissen müssen, ob wir so ein Vorhaben überhaupt tragen können, denn die Finanzierung ist dauerhaft – d.h. über die gesamte Dauer des Studiums (3 bis 4 Jahre). Ohne Ayu – unser Teammitglied vor Ort – wäre ich hier oft aufgeschmissen gewesen. Die balinesischen Websites haben oft keine englische Übersetzung und es ist goldwert jemanden zu haben, der sich auskennt. Das Fazit dieses Prozesses war also, dass wir in der Lage sind, ein Stipendium zu finanzieren. Für mehr reicht das Geld (noch) nicht aus.

Also entschieden wir uns dafür, 2018 ein Pilotprojekt mit der SMA N2 Semarapura zu starten. Die SMA N2 haben wir schon in der Vergangenheit mit neuen Computern ausgestattet . Computer waren für den Bewerbungsprozess unabkömmlich und wir hatten schon gute Beziehungen zu der Schule, sodass eine Kooperation nahe lag.

Als nächstes mussten wir ein Bewerbungsformular erarbeiten, was dann von Daniel digital auf unsere Website übertragen wurde. Abgesehen von persönlichen Daten machten wir uns also Gedanken darum, was uns an einem Stipendiaten wichtig ist. Zum Beispiel:

  • dass die Hilfsbedürftigkeit ersichtlich wird, (Finanzierung des Studiums ohne Stipendium nicht möglich)
  • dass gute schulische Leistungen vorliegen,
  • dass er/sie auch außerschulischen Aktivitäten oder Clubs nachgeht,
  • dass er/sie ambitioniert, motiviert und ehrgeizig ist

Vom 07. – 11. Mai war es dann soweit: Die Schüler und Schülerinnen der SMA N2 hatten eine Woche lang Zeit, das Bewerbungsformular auf unserer Website auszufüllen und ihre letzten Schulzeugnisse hochzuladen.

Insgesamt 13 Bewerbungen erreichten uns, die wir dann gemeinsam auswerteten und nach den Punkten gewichteten, die uns wichtig waren. In diesen Entscheidungsprozess wurde auch Ayu viel mit eingebunden. Sie führte vor Ort dann Gespräche mit zwei der Bewerber und traf am Ende auch die finale Entscheidung.

Und hier dürfen wir euch Nengah, unseren allerersten Stipendiaten, vorstellen!
Auf diesem Foto traf er sich gerade zusammen mit seinem Vater mit Ayu und sie unterschrieben gemeinsam den Stipendienvertrag.


(v.l.: Ayu, Nengah, Nengah’s Papa)

Nengah’s Traum ist es, Bauingenieurswesen in der University of Udayana zu studieren. Seine Eltern betreiben Landwirtschaft und sind sehr arm. Zusätzlich waren sie auch vom Ausbruch es Gungung Agung betroffen und könnten ihrem Sohn ein Studium niemals ermöglichen. Das wäre angesichts Nengah’s herausragender Leistungen und seinem Engagement ein großer Verlust, weshalb wir mehr als glücklich sind, ihn in den nächsten Jahren finanziell zu unterstützen!

Wenn unser Pilotprojekt gut anläuft und die finanziellen Mittel vorhanden sind können wir uns gut vorstellen, in den nächsten Jahren weitere Stipendien zu vergeben.

Wenn ihr weitere Fragen zum Stipendium habt, schreibt mir gern unter: antonia.koenig@balipockets.org

So lernt es sich leichter

Kürzlichen konnte Balipockets der Grundschule “Nurul Ikhlas” in Westbali mit wenig Geld viel helfen: Lernmaterialien, die im Unterricht zum Einsatz kommen, wurden angeschafft. 

Karten, Globen, ein Drucker…

 

Schon im Projekteinsatz 2017 haben wir der Grundschule im Westens Balis  geholfen: umfangreiche Sanierungsarbeiten wurden dank der Spendengelder durchgeführt. Was genau dort wie eingesetzt wurde, könnt ihr im Projektbericht 17 noch einmal nachlesen.

Nun haben wir der Schule Spenden in Höhe von 300 € zugewiesen, mit der die sie, wie zuvor mit uns abgesprochen, Unterrichtsmaterial gekauft hat. Gerade in der Grundschule ist es besonders wichtig, den Lernstoff den jungen Schülerinnen und Schülern anschaulich zu vermitteln. Dies ist nun möglich!

Angeschafft wurden z.B. zwei Weltkarten und zwei Globen.

Auch hat sich die Schule besonders darüber gefreut, dass sie mit den Geldern zwei Drucker anschaffen konnte. So können den Kindern Arbeitsblätter etc. zur Verfügung gestellt werden.

All diese Anschaffung führen zu einer nachhaltigen Steigerung der Qualität des Unterrichtes, die vielen Kindern zu Gute kommen wird. Dies war mit nur wenigen Euros möglich!

 

Du möchtest auch mit wenig Geld viel bewegen? Dann Spende jetzt und werde Teil der Balipockets-Familie! 

 

Sonnig Grüße!

Computer für Bali

Heute wollen wir euch mal wieder ein paar tolle Nachrichten aus Bali überbringen!

Im letzten Blogbeitrag haben wir euch über unsere Partnerschaft mit der örlichen “Bali Caring Community (BCC) berichtet. Neben dieser Hilfsorganisation gelang es Daniel während seines letzten Bali-Aufenthaltes im vergangenen Herbst mit der SMA N2 Semarapura einen weiteren langfristgen Partner vor Ort zu gewinnen.

Balipockets hat sich zum Ziel gesetzt Kindern und Jugendlichen auf der Insel Bali den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und dabei möglichst den gesamten Bildungsweg abzubilden. Die Hilfsprojekte und Projekteinsätze der vergangenen zwei Jahre standen  in erster Linie im Zeichen der Unterstützung von Grundschulen durch Instandsetzungen von Klassenräumen und der Beschaffung von Schulmaterialien.  Daher besuchte Daniel im vergangenen Herbst mit der SMA N2 Semarapura erstmals eine weiterführende Schule um eine mögliche Kooperation zwischen der Schule und Balipockets auszuloten. Die SMA N2 ist die Senior Highschool der Stadt Semarapura im Südwesten Balis und besitzt einen hervorragenden Ruf.  Fast 900 Schüler werden hier auf ihren Schulabschluss vorbereitet. Schnell war man sich einig, dass bald eine Zusammenarbeit stattfinden sollte.

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die sitzen, Tisch und Innenbereich

Daniel besucht während des Projekeinsatzes 2017 die SMA N2 Semarapura und trifft das Schuldirektorium

Vor wenigen Wochen war es dann endlich soweit! Balipockets realisierte eine erste Unterstützungsmaßnahme für die SMA N2 Semarapura. Mit Spenden in Höhe von rund 3.500€ wurde ein neuer Computerraum an der Schule ausgestattet. An zehn neuen Computersets lernen die Schüler den Umgang mit Computer und Internet. Besondes freut uns, dass die die Computer weitaus mehr Schülern zu Gute kommen als die Schule besuchen. Da die neuen Computer für die elektronischen Abschlussprüfungen genutzt werden, nehmen auch zahlreiche Schulen aus der Umgebung den neuen Computerraum in Anspruch.

Zehn Computer im Gesamtwert von rund 3.500€ wurden durch Balipockets finanziert.

Und unsere Zusammenarbeit mit der SMA N2 Semapura wir noch weitergehen. Balipockets beabsichtigt im Sommer diesen Jahres erstmals ein Stipendium für eine der beiden balinesischen Universitäten “Udayana” und “Ganesha” zu vergeben. Empfänger des Stipendium wir wohl einer der kommenden Absolventinnen und Absolventen der SMA N2 sein. Bei der Berwerbung für das Stipendum werden dann wohl auch wieder die Computer gefragt sein.

Die Bali-Caring-Community – Unser Partner vor Ort

Ein wichtiger Aspekt des Projekteinsatzes 2017 war der Aufbau von Kooperationen mit Organisationen in Bali.  Mit der “Bali-Caring-Community” haben wir einen solchen Partner gefunden. 

Gerne würden wir uns manchmal einfach eine Tasche schnappen und mal kurz nach Bali düsen, um Dinge zu klären. Dies geht leider nicht so einfach. Auch wenn der Projekteinsatz der wichtigste Bestandteil unserer Arbeit ist, wir als Team von Balipockets sind die meiste Zeit des Jahres in Deutschland. Umso wichtiger war es für uns, dass Daniel im Oktober 2017 während des letzten Projekteinsatzes eine lokale Organisation als Partner gewinnen konnte.

Die BCC mit dem Projektteam 17

Was ist die “Bali-Caring-Community” (BCC) ?

Im Prinzip sind sie, so wie wir, ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf Bali zu helfen. Dabei machen sie arme Familien oder Einzelpersonen ausfindig, sammeln Geld und unterstützen diese dann.

Die “BCC” hat nicht nur über 9 Jahre Erfahrung, sondern noch viel wichtiger: sie hat viele ehrenamtliche Helfer_innen auf der ganzen Insel. Außerdem verfügen sie über eine Infrastruktur (Fuhrpark), die das Helfen erleichtert.

Wie sieht die Zusammenarbeit aus?

“Die BCC ist unser strategischer Partner vor Ort”, so formuliert es unser Vorstandsvorsitzender Daniel. Sie verfügen über eine Datenbank, in der auch Kindern und Jugendlichen registriert sind, die Hilfe brauchen. So könnte die BCC für uns Kinder ausfindig machen, für die Balipockets Schulgeldzahlungen übernehmen könnte. Außerdem könnten wir uns vorstellen, dass wir beim nächsten Projekteinsatz logistische Unterstützung von der BCC bekommen. Bei Fragen aller Art können wir uns an die Organisation wenden, die sowohl über das fachliche, als auch das kulturelle Know-How verfügt.

 

Hilfe für die Geflüchteten

 

So konnten wir zum Beispiel bei der Hilfe für die Menschen bereits zusammenarbeiten, die aufgrund des Agung flüchten mussten. Während des Projekteinsatzes im Oktober 17 versorgte der Verein die Betroffenen mit notwendigen Lebensmitteln. Die logistische Umsetzung wurde durch die BCC möglich gemacht. Nach dieser ersten positiven Erfahrung stand für uns fest: diese Zusammenarbeit wollen wir vertiefen.

 

 

Mehr zu unseren neuen Projekten folgt in Kürze!

 

 

Sonnige Grüße!

 

Die Kinder verabschieden sich von Ihrem Lehrer mit einem gemeinsamen Ohm Shanti, Shanti

Deutsche Familie lernt balinesischen Schulalltag kennen

Unser erster Blogeintrag in 2018 ist ein ganz besonderer. Im Sommer 2017 konnten wir erstmals einer deutschen Familie den direkten Besuch einer von Balipockets unterstützten Schule ermöglichen. Jonna, die Tochter der Familie hat einen eindrucksvollen Bericht über den balinesischen Schulalltag und hinduistische Bräuche für euch verfasst.

Viel Spaß beim Lesen!


Hallo, mein Name ist Jonna. Ich bin 8 Jahre alt und gehe zu der Blücherschule in Wiesbaden. Dank Balipokets hatte ich die Möglichkeit für ein paar Tage sowohl den Alltag einer balinesischen Familie kennenzulernen als auch mit meinen Eltern Unterricht für gleichaltrige Kinder mitzugestalten.

In Ubud wurden wir herzlich von Ayu, einer Mitarbeiterin von Balipokets in Empfang genommen. Ayu hat zwei Kinder und wohnt mit Ihren Schwiegereltern zusammen. Die Familie hält Schweine, Hühner und Vögel. Ayu ist wie die meisten Balinesen ein Hindu und hat uns gezeigt wie man kleine Opferschalen aus Kokosblättern herstellt. In die Opferschalen werden Blumen für verschiedene Gottheiten wie Brahma, Vishnu und Shiva gelegt. Die Opferschalen werden täglich an verschiedenen Orten im Haus aufgestellt. Natürlich in dem kleinen Tempel, den es in jedem Haus in Bali gibt, aber auch im Kinderzimmer und in der Küche.

Ayu hat uns auch eine kleine Führung durch den Ort, in dem sie wohnt, gegeben. Hier streunen viele Hunde herum. Die Hunde bellen. Aber man muss keine Angst vor ihnen haben. Um den Ort gibt es Felder, auf denen neben Reis, Obst und Gemüse angebaut wird. Wir haben Sträuche mit Sojabohnen und Kakaobäume entdeckt. Auch an den Feldern gibt es kleinere Tempel, die mit weißen und gelben Tüchern geschmückt sind.

Dann war es soweit. Wir haben balinesische Kinder in Englisch unterrichtet. Zusammen mit Ayu hatten wir uns vorher überlegt wie wir den Unterricht gestalten. Da ich und dieSchulkinder nur wenig Englisch sprechen, haben wir einfache Spiele gemacht. Damit es allen möglichst viel Spaß macht. Zuerst mussten sich die Kinder in einem Kreis aufstellen. Dann hat ein Kind seinen Namen gesagt und dann einem anderen Kind einen Ball zugeworfen, dass dann auch seinen Namen sagen musste ( Hello my name is …, what‘s your name…). So konnte ich die unterschiedlichen balinesischen Namen kennenlernen. In Bali ist es mit den Namen so: Das erste Kind heißt Wayan oder Putu (Mädchen Ni Lhu Putu), das zweite Kind heißt Kadek oder Made (egal ob Mädchen oder Junge), das dritte Komang und das vierte Ketut. Gibt es dann ein fünftes Kind, heißt das wieder Wayan bzw. Putu usw.. Zusätzlich haben die Kinder aber noch Rufnamen wie bei uns. Wenn wir auf unserer weiteren Reise nach unseren Namen gefragt wurden, haben wir uns daher mit unseren balinesischen Namen vorgestellt.

Um das Alphabet zu üben haben wir Galgenmännchen gespielt und um Zahlen zu üben Bingo. Die Schüler müssen eine Schuluniform tragen. Die Kinder besitzen verschiedene Uniformen. Eine normale und eine für feierliche Anlässe wie Vollmond. Dann werden vor allem von den Mädchen Sarongs getragen und die Jungs haben ein Udong (ein auf dem Kopf gebundenes Tuch) auf. Zum Sportunterricht haben sie eine Sport-Uniform. Jungs müssen kurze Haare haben. Mädchen, die lange Haare haben müssen diese als Zopf tragen. Die Kinder verabschieden sich von Ihrem Lehrer mit einem gemeinsamen Ohm Shanti, Shanti (d.h. Friede, Friede).

An einem Tag musste der Unterricht leider ausfallen, da an diesem Tag eine Beerdigung im Ort stattfand. Ayu hat uns zu dieser Zeremonie
mitgenommen. Anders als in Deutschland ist eine Beerdigung hier keine private, persönliche Zeremonie, sondern das ganze Dorf nimmt teil. In Bali können sich nur sehr reiche Leute eine eigene Beerdigung leisten. Normalerweise werden die Leute auf einem Friedhof begraben. Alle fünf Jahre findet dann die eigentliche Beerdigungs-Zeremonie statt. Teil der Zeremonie ist, dass die Verstorbenen früh am Morgen ausgegraben und deren Knochen gründlich gereinigt werden. Die Überbleibsel werden in eigens dafür hergestellten, reich geschmückten Figuren untergebracht. Die Figuren ähneln in der Regel Kühen. Im Hinduismus sind Kühe heilige Tiere. Aber die Familie eines Verstorbenen hat sich einen Elefanten mit Fischkörper gewünscht. Gegen Nachmittag werden die Figuren verbrannt. Die Asche wird dann in gelbe Kokosnüsse gefüllt, die dann im Meer ausgestreut werden. So dass der Verstorbene überall ist, im Boden, wo er beerdigt wurde, in der Luft durch die Verbrennung und im Meer, wo die Asche ausgestreut wird.

Ich glaube, ich habe mindestens genauso viel gelernt wie die Schüler in der Klasse. Wir sind sehr herzlich aufgenommen worden und daher möchte ich mich herzlich bei Ayu aber auch bei Daniel von
Balipokets bedanken, die unseren Aufenthalt vor Ort möglich gemacht haben.

 

Alles Liebe Eure Jonna

Kaffeeklatsch mit Hendra #whoiswho

Hallo ihr Lieben! Pünktlich zum Jahresabschluss 2017 kommt heute unser letztes aktuelles Teammitglied an die Reihe – Hendra.

Genau wie Ayu kennt Daniel Hendra schon seit seinem Freiwilligendienst auf Bali. Seither ist er vor allem als Fahrer bei unseren Einsätzen tätig und packt bei allen Projekten fleißig mit an. Das ist extrem wichtig für unser Projekt, denn ohne Auto wären wir v.a. bei Lieferungen, bei denen große schwere Gegenstände transportiert werden müssen, ziemlich hilflos. Für Hendra fühlt sich “Zu Hause” wie ein Marktplatz an. Warum? – Lest hier weiter:

 


Wo wohnst du gerade und wie wohnst du? 

Ich wohne immer noch mit meinen Eltern zusammen.

Diese 3 Eigenschaften sind mir an Menschen am wichtigsten:

Fröhlichkeit, Gutmütigkeit und Dankbarkeit.

Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?

“The Secret”

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Mr. Joko Widodo, den indonesischen Präsidenten, weil er sehr taff ist, aber auch sehr demütig ist und sich um die Menschen sorgt.

Was ist für dich „Gerechtigkeit“?

Gerechtigkeit ist, wenn jeder die gleiche Chance auf alles hat.

Bei welcher Tätigkeit vergisst du total die Zeit?

Wenn ich mit meiner Familie zusammen bin.

Was ist dein Lieblings-Cocktail?

Ein Kleiner.

Wofür bist du dankbar?

Meine Gesundheit.

Was bedeutet für dich „zu Hause“?

Wenn ich mich wie auf einem “traditionellen” Marktplatz befinde. Es ist eng und laut wegen meinen Nichten und Neffen. Aber ich mag das, weil ich mich dann nicht langweile.

Dieser Song kommt mir jetzt gerade in den Kopf:

Tanah airku

Wie sähe dein perfekter freier Tag aus?

Ein perfekter Tag ist, wenn alle lächeln und dankbar für ihr Leben sind.

Wovor hast du Angst?

Wenn es  mir verboten wird zu lächeln.

Wieso ist dir Bildung wichtig?

Mit Bildung lernen wir etwas fürs Leben.

Eines meiner „guilty pleasures“ ist:

Sex vor der Ehe

Für was bist du bei Balipockets verantwortlich?

Eine direkte Verantwortung kann ich nicht benennen, aber ich helfe und gebe mein Bestes.

Eichsfelder Schulen unterstützen Balipockets mit fast 1.000 €

Das Projektjahr 2017 hätte nicht schöner enden können: kurz vor Weihnachten meldeten sich Schulen aus dem Eichsfelder bei uns und teilten uns stolz mit: Wir haben ein eigenes Spendenprojekt durchgeführt und möchten damit Euch, den Balipockets e.V., unterstützen! Dies begeisterte und überraschte uns gleichermaßen sehr. Sehr dankbar nahm ein Teammitglied die Spenden dann vor Ort entgegen. Welche Schulen uns wie unterstützt haben, erfahrt Ihr hier:

Staatliches Gymnasium “Marie Curie” in Worbis

Einige Mitglieder aus unserem Team sind lange Zeit in Worbis zur Schule gegangen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir in diesem Jahr von unserer “alten Schule” unterstützt wurden.  Am ersten Adventssonntag führte das Gymnasium sein traditionelles Weihnachtskonzert durch. Kurz vor Beginn des Konzertes erfuhr dann Daniel, der wie einige Teammitglieder vor Ort war, dass ein Teil der Spenden, zu denen während des Konzertes aufgerufen wurde, an uns gehen solle. So haben die Besucherinnen und Besucher am Ende der Veranstaltung fleißig gespendet: 400€ gingen davon an uns! Wir haben uns sehr darüber gefreut und werden versuchen, die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium in Worbis in der nächsten Zeit noch auszubauen.

 

Staatliche Grundschule Deuna

Alles begann mit einer Mail, die uns an einem verschneiten Sonntag im Advent erreicht hatte: Noah, ein Schüler aus der Klasse 3 der Grundschule Deuna im Eichsfeld, schrieb uns, dass er mit seiner Klasse Spenden gesammelt habe und uns nun in seine Schule einladen würde, um das Geld abzuholen.  Wir waren von der Aktion überrascht und aber auch sehr begeistert: so viel Initiative von so jungen Leuten! Anna aus dem Team hat sich deshalb am 20.12. in die Grundschule nach Deuna aufgemacht und traf dort die Kinder. Sie erzählten Anna von ihrer Spendenaktion, bei der sie von ihrer Lehrerin Martina Wolf, unterstützt worden waren.

Noah aus der Klasse 3 mit Anna aus dem Team.

Die Idee, Balipockets zu unterstützen kam von Noah. Zusammen mit seiner Klasse und seiner Lehrerin überlegte er im Herbst , wie er Geld sammeln könnte. Letztendlich führten die Kinder am 13. 12. einen Flomarkt in ihrer Schule durch und sammelten Spenden. Die Kinder verkauften altes Spielzeug oder Bücher, die sie nicht mehr brauchten, an andere Kinder. Von der Organisation bis zur Abrechnung führten sie alles sehr selbstständig durch, wie Frau Wolf versicherte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: die Kinder nahmen 350€ ein. Das Geld übergaben sie stolz Anna, aufbewahrt in einer selbst gebastelten Kasse.

Die Klasse 3 übergab Anna Ende Dezember die Spenden.

Anna stellte den Kinder den Verein und das Projekt im Anschluss vor. Die Kinder waren sehr neugierig und stellten viele Fragen zum Thema Schule auf Bali. So wollten sie genau wissen, was mit ihrem Geld eigentlich erreicht werden könne. Am Beispiel der Grundschule in Westbali, die wir im Projekteinsatz in diesem Jahr umfassend unterstützt hatten, erklärte Anna, dass man mit 350€ schon viel bewegen kann, wie zum Beispiel einen Klassenraum mit Stühlen und Tischen auszustatten. Lehrerin Martina Wolf zeigte sich ebenfalls vom Projekt begeistert und unterstrich, dass sie Balipockets auch unterstützen wollte, weil wir ein Verein aus der Region seien und somit eine Nähe und ein gewisses Vertrauen da sei.

Anna sprach über die Arbeit von Balipockets.

 

Wir bedanken uns nochmals bei der Grundschule Deuna und gratulieren den Kinder für ihre nachhaltige Spendenaktion! Kinder die sich dafür einsetzen, dass anderen Kinder Bildung zu teil wird, davor kann man nur den Hut ziehen!

Staatliche Grundschule “Am Ohmgebirge” Worbis

Auch haben wir uns sehr darüber gefreut, als wir die Nachricht erhielten, dass uns eine andere Grundschule aus dem Eichsfeld ebenfalls unterstützen möchte. Die Kinder der Grundschule Worbis führen jedes Jahr Frühstücksbasare durch.  In diesem Jahr konnten sie damit rund 1700 € einnehmen. Das Geld geht für gewöhnlich an soziale Projekte, die Kinder unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr eines dieser Projekte sind! Im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier Ende Dezember übergaben sie Anna, die als stellvertretende Vorsitzende des Vereines vor Ort war, Spenden in Höhe von 200 €.

 

 

Das gesamte Team bedankt sich bei den Eichsfelder Schulen für ihre tollen Spendenaktionen!

Wie wir Kinder und Schulen auf Bali im neuen Projektjahr unterstützen werden, erfahrt Ihr demnächst hier und auf unseren Kanälen in den sozialen Medien!

Bis bald!

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »